E-Government goes Western Balkan

Wien, – Staatssekretärin Heidrun Silhavy traf heute mit der serbischen Ministerin Aleksandra Smiljanic zu einem Arbeitsgespräch über E-Government zusammen. Unter der Leitung der Ministerin für Telekommunikation und Informationsgesellschaft informieren sich während eines mehrtägigen Arbeitsbesuches eine hochrangige serbische Delegation über die Möglichkeiten, den Nutzen und den Ausbau von E-Government in Österreich. Österreichs Verwaltung gehört zu den modernsten Europas. Dies zeigen regelmäßige Spitzenplätze und Auszeichnungen bei internationalen Vergleichen und Wettbewerben. Erst kürzlich wurde die heimische Verwaltung für ihre Leistungen im E-Government mit dem “Europameistertitel” ausgezeichnet.

We-Go: Enhancing Western Balkan E-Government Expertise

Der Besuch der hochrangigen serbischen Delegation hat neben ihrer bilateralen Komponente auch eine projektbezogene. Im Zuge des “We-Go Projekts” (Enhancing Western Balkan eGovernment Expertise) arbeitet das Bundeskanzleramt zusammen mit dem Zentrum für e-Government der Donau-Universität Krems sehr intensiv mit den Ländern des Westbalkan zusammen. Dieses Projekt wird durch das Forschungsprogramm FP6 der Europäischen Kommission finanziert. Ziel ist es, durch Kooperation zwischen EU-Mitgliedsstaaten und den Ländern des Westbalkan das Wissen im Bereich E-Government zu transferieren. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen der Donau-Universität Krems und des BKA mit der Verwaltungsakademie hat das Bundeskanzleramt und die Donau Universität Krems die Führungsrolle bei der Gründung von E-Government Akademien übernommen, Ausbildungseinrichtungen in denen E-Government Schulungen für öffentlich Bedienstete durchgeführt werden.

“Das österreichische Know-How in diesem Bereich soll den interessierten Zielländern Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien und Serbien auf ihrem Weg in Richtung europäische Integration helfen und die sehr erfolgreiche und vielfach international ausgezeichnete österreichische E-Government Strategie den öffentlichen Verwaltungen in diesen Ländern näherbringen”, betonte die Staatssekretärin in ihrem Eingangsstatement.

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