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In diesem Thread findet ihr meine Aufzeichnungen der Nachmittags-Sessions des Government 2.0-Camps.

Vergessen im Internet (Ralf Lesser)

Inspirationsfrage zur Themeneingrenzung: Wie wirkt es sich eigentlich auf unsere Gesellschaft aus, dass das Internet nichts vergisst und sich das Verhältnis von Erinnern und Vergessen sich grundlegend wandelt?

Die Session wurde zu Beginn eingegrenzt (je nachdem, worüber die TeilnehmerInnen diskutieren wollten). Als da wären:

  • Das Löschen einzelner Daten
  • Findet man mit Erinnern und Vergessen überhaupt den richtigen Punkt? Die neue Dimension ist eher das Auffinden als das Vergessen – Gespeichert wurden die Informationen ja schon vorher.
  • Wie wirken sich diese Veränderungen auf die Gesellschaft aus?

Grundsätzlich erhöht sich die Menge der Publikationen und ebenso die Speicherbarkeit. Daten im Zugriff zu halten und immer laufend neu zu kopieren ist ein Problem des Archivs. Spannend ist wohl, welches Vergessen wir eigentlich meinen, weil die Archivierung ohnehin passiert (das Internet archiviert sich gewissermaßen selbst). Vergisst nicht aber jedes Medium nicht? Das Internet vergisst auch insofern, weil gewisse Dinge nicht mehr verlinkt und dann nicht mehr als relevant wahrgenommen werden. Worin unterscheidet sich aber der Vergessensprozess im Internet zu jenen, die wir von früher her kennen? Vielleicht lässt sich Publizieren in Büchern auch mit dem Publizieren in wissenschaftlichen Journalen vergleichen – was zitiert wird, ist aktiv im Erinnerungsvermögen vorhanden.

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“New communication technologies – from the printing press to Facebook and Twitter don’t cause revolutions alone, argues Mark Sedra in an essay for the Globe and Mail. But fast means for distributing criticism and making plans can spur activism, particularly in promoting democracy. Social networking has emerged as the Web communication “medium of choice in the developing world, with those who are wired typically spending more time on social networking sites than e-mail,” explains Sedra. Foreign intervention or haranguing can backfire, leading to setbacks for local movements. Instead, democracy promoters in the West can develop a strong infrastructure, enabling social-media tools and innovations that allow citizens living in authoritarian states to access a free internet. Of course, the same principles apply for governments and citizens in the West – blocking or criminalizing criticism, as has been done with WikiLeaks, protects a powerful few rather than society. Sedra concludes that an open and free internet is a strong internet.” – YaleGlobal Online, 18-02-2011.

A free and open internet spreads the best ideas and unnerves the powerful

Read the article by Mark Sedra, “Revolution 2.0: democracy promotion in the age of social media.” The Globe and Mail, 18-02-2011.

Können wir uns ein Leben ohne Internet vorstellen? Das war die Einstiegsfrage zur Podiumsdiskussion am 1.7.2010 im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Reihe Zukunftsweb (#zweb10), die sich mit den Chancen und Risiken des “Web 3.0″ beschäftigt*. Im Filmmuseum wurden außerdem Kurzfilme – weniger zum Thema Internet als zum Genre Zukunft – gezeigt sowie der Begleitband “Zukunftsweb” präsentiert. Über 20 AutorInnen zeichnen darin in einer essayistischen Momentaufnahme ihre Visionen des Internets der Zukunft.

Auch wenn man bei Diskussionen um gesellschaftliche Veränderungsprozesse durch das Netz, wie immer man es gerade benennen mag, immer einen gewissen Überenthusiasmus erwarten darf, wenn Twitterati und WebenthusiastInnen des Landes am Podium sitzen, so bot die Diskussion an diesem Abend doch streckenweise einen kritischen Querschnitt rund um die Frage der Zukunft des Internets unter einer sehr regen Beteiligung des Publikums.

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Am 28.4.2010 fand die Blue Hour des Alumni-Clubs der Donau-Universität Krems im Leopoldmuseum statt. Der Abend befasste sich mit der Frage der Nutzung, der Reputation im Internet und den Veränderungsprozessen in der Gesellschaft, insbesondere in Berufssparten, die mit Personengruppen und Öffentlichkeit zu tun haben.

Es diskutierten Judith Denkmayr (Geschäftsführerin von Digital Affairs), Peter Parycek (Leiter des Zentrums für E-Government) und Oliver J. Wolff (Massive Art Multimedia & Software GmbH). Durch die Diskussion führte Michael Prüller (Stv. Chefredakteur “Die Presse”).

Persönliche Erfahrungen und Strategien

Nach der Begrüßung durch Judith Bauer berichtete Herr Prüller (Stv. Chefredakteur der Presse) über persönliche Erfahrungen mit Social Media (seine Passwörter vergisst er gerne mal) und Phänomene der Kontaktaufnahme durch unbekannte Leute oder SchulfreundInnen. Beinahe 80 % ÖsterreicherInnen nutzen das Internet und ca. 2 Millionen der ÖsterreicherInnen haben ein Facebook-Profil angelegt. Doch was tut oder lässt man in Netzwerken ganz gezielt und wie gehen die PodiumsteilnehmerInnen damit um?

Denkmayr vermeidet es, zu viele private Fotos hochzuladen, verbreitet aber wichtige oder auch lustige Themen gezielt an ihr Netzwerk. Die Digital Relations-Managerin wendet täglich ca. 1,5 h dafür auf. Das Zurverfügungstellen von Inhalten reicht heute nicht mehr, vielmehr werden Vernetzung und Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger.

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Aufgrund der Subkonferenz re:campaign ist auch der letzte Tag der re:publica überaus gut besucht.

Ulrich Schlenker: 140 Zeichen können wirken

Der Workshop handelte von Twitter im Einsatz bei NGO-Kampagnen, aber auch über den Charakter von Twitter als Echtzeitdialogmedium. Dieser sieht folglich nicht nur einen Informations- oder Werbekanal vor, kann aber durchaus auch Aufmerksamkeit erzeugen. Ein Anwendungsbeispiel wäre ein Dialogmedium mit den UnterstützerInnen einer Kampagne. Beliebt sind mittlerweile auch Twitterwalls, wobei alle Tweets zu einem Hashtag in Echtzeit projiziert werden.

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Gerade findet in Berlin die 4. re:publica statt (14. bis 16. April). Mit 250 SprecherInnen aus ca. 30 verschiedenen Nationen hat sich die Veranstaltung zu Deutschlands führender Konferenz für Social Media entwickelt – unmittelbar vor Beginn gab es dann auch nur noch Tagesticktes. Die Vorträge und Workshops fanden parallel im Friedrichsstadtpalast sowie in der Kalkscheune statt.


Bereits bei der Eröffnung war der Friedrichspalast gut gefüllt. Die Veranstalter (Tanja Haeusler, Markus Beckedahl, Andreas Gebhard, Johnny Haeusler) begrüßten mit einigen Fakten zur Konferenz die Anwesenden und Petra Müller verwies kurz auf die momentanen Veränderungen der Öffentlichkeit und die digitale Revolution.

Peter Glaser: Die digitale Faszination. Vom Leben auf dem achten Kontinent

Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end. (unknown)

Der Bachmann-Preisträger 2002 machte sich in seinem Eröffnungsvortrag Gedanken über die Faszination der digitalen Kommunikationstechnik und jene Orte, an denen wir – außer in unserer Vorstellung – noch nie waren. Dabei spannte er den Bogen von der Bibliothek von Alexandria bis zu Google, ein Dienst, der als Wahrzeichen unserer Gegenwart gelten kann. Denn vielleicht wollen wir heute gar nicht mehr finden, sondern nur suchen? Computer sind demnach auch der Höchststand der Fertigkeit das Feuer zu beherrschen. Statt Angstdebatten ist aber die Entwicklung einer digitalen Öffentlichkeit wichtig. Gleichzeitig erlauben uns digitale Technologien heute, eine neue Dimension des Durcheinanders zu schaffen. Die Welt ist aktuell in die Globalisierung der Unaufgereimtheit eingebunden, Ent-Ordnungssysteme entstehen, in denen die Idee der Strukturierung überhaupt aufgegeben wird (ein Referenzsystem dafür wäre z.B. Facebook).

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The Eurodoc is a conference providing a framework for young European researchers from multiple disciplines. The annual meeting took place in Vienna from March 11-15, 2010. Young researchers from all over Europe were meeting to engage in interdisciplinary communication, networking and workshops. One of them, “Science 2.0″, was dealing with opportunities to carry out research activities in the open from the very beginning.

Open Science throughout the complete research process

The workshop was lead by Daniel Mietchen, a biologist who is striving to do his research and teaching in the open as far as possible.

While scientists have gloried in the disruptive effect that the Web is having on publishers and libraries, with many fields strongly pushing open publication models, we are much more resistant to letting it be a disruptive force in the practice of our disciplines. (James Hendle)

Although scientific research is a collaborative endeavour which would greatly benefit from such direct interactions between participants, few researchers have started to explore the possibilities of the Web in areas they are not familiar with. The workshop addressed how science would look like if researchers would be less resistant to the new opportunities. Web 2.0 should be combined with scientific methods and many such combinations are currently being explored. Of special interest are those who allow to make the research more widely accessible.

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Eine Übersicht über die wichtigsten Konventionen des Microbloggings und wie Sie Twitter in Ihrem Department oder Unternehmen einführen und nutzen können

Der ehemalige Slogan „What are you doing?“ führte bei vielen zu Skepsis gegenüber dem bekanntesten Mikro-Blogging-Service. Unabhängig, wie man privat zur Rasantheit des seit 2006 etablierten Dienstes stehen mag, ist dieser für Unternehmen gerade hinsichtlich der Stärkung der eigenen Marke oder Umsetzung von wichtigen Kommunikationszielen interessant. Auch lohnt es sich, über die primären Funktionen hinauszublicken und sich mit Analysetools sowie einer längerfristigen Strategie auseinanderzusetzen – nicht nur, weil sich Twitter mittlerweile zum drittgrößten Sozialen Netzwerk gemausert hat und Google einzelne Tweets sehr hoch rankt.

Twitter – eine Einführung

Für den sinnvollen Einsatz von Twitter als Kommunikationstool sollte man sich mit den Regeln des Mikro-Bloggings auseinandersetzen. Bei Twitter bedeutet dies  ein Vertrautwerden mit der Art der Nachrichten und deren inhaltlichen Kriterien.

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When talking of digital natives and the new generation, names and definitions are changing rapidly. Thoughts on today’s Generation Z and the differences between Austria and the U.S.

The Baby Busters

Generation X, (often also named the 13th Generation or Baby Busters/Baby Boomers) was shaped by political experiences such as the end of the cold war and the fall of the Berlin wall and defined as those born after the baby boom ended (birth dates 1961 to 1981). They are characterised by being the first generation with widespread access to television and shaped by the attention they received from the media. The term was used in a wide range of fields from social sciences to popular culture. It was popularised by the author Douglas Coupland in the novel “Generation X. Tales for an Accelerated Culture” (1991).

The Millennial Generation

The demographic cohort following Generation X is – surprisingly enough – described as Generation Y. It is also called Millennial Generation, Net Generation or Echo Boomers. Many sources have Generation Y spanning from the 1970s (during the late years of the Vietnam war) to the late 1990s, others between 1980 and 2000 (cf. Tim Walters, Ph.D. from Forrester Research). Characteristics of this generation vary, depending on region and social conditions. However, it is generally marked by an increased use of communication media and digital technologies. Shaped by the events of its time and the rise of communication technologies, it’s members, who have not yet hit 30, are familiar with almost all aspects of the internet, websites like YouTube and social networking sites. This may explain why they are rather peer-oriented due to the easy use of communication through technology. Compared to their elders, they seem to have a very different social behaviour and are often seen as spoiled children who demand good salary conditions and best time to work.

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On 25th of November, the UK’s main conference on eDemocracy brought together the European eParticipation community in London. This article provides a summary of some speeches held in London.

Blogosphere in the US

Will Straw (Left Foot Forward) gave a very interesting overview of the blogosphere in the US, and presented the similarities and differences in the UK blogosphere.

Bloggers have been able to provide a new political narrative, beginning with the Huffington Post which encouraged its readers to go out and act as journalists, thus providing new angles to a story. Blogs are able to keep a story going on for longer period of time (in comparison to the traditional media would usually present the same story for one day only).

The UK Blogosphere experience lags 5 years behind the US, but here too the majority of political bloggers are mainly supporters of the opposition parties. Although there are lessons to be learned, there are cultural differences that cannot be ignored.

Blogs are important as a tool for providing fast replies; their strength lies between the links they can make to other blogs, old and new activist groups and not having anything to loose! They can influence the mainstream media, their audience and community.

The business model behind a blog? Blogs such as the one run by Straw do rely on donations and sponsors (which are listed on the blog), and although a blog is not expensive (these are mainly labour costs), but it is important to keep the costs low.

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