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Vortrag im Rahmen der Fachtagung FLGÖ Niederösterreich 2010.
Das Zentrum für Praxisorientierte Informatik präsentiert am 25. März eine Studie zum Thema Cyberstalking. Im heutigen Kurier erschienen mehrere Artikel zu diesem Thema, die sich auf diese Studie beziehen.
“Es beginnt als lästige Handy-Nachricht und kann in einem Albtraum enden: Für Stalker sind Handys und das Internet immer beliebtere Mittel, um Menschen zu verfolgen, zu belästigen und anzuschwärzen. Mehr denn je sind Opfer diesem sogenannten Cyberstalking hilflos ausgeliefert – was bis zu Jobverlust und Angstzuständen führen kann, wie eine Betroffene dem KURIER berichtete.
In Österreich ist das Phänomen weiter verbreitet, als viele vermuten würden. …”
Lesen Sie den ganzen Artikel auf Kurier.at
Studienpräsentation:
CYBERSTALKING-VERHALTEN in Österreich
Universität Wien, Elise-Richter-Saal, Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Donnerstag, 25. März 2010
Beginn 19:30 Uhr
Weitere Informationen auf der Website der Donau-Universität
Weitere Artikel
Am 24.11.2009 wurde im ORF KulturCafé die Kinderstudie von mobilkom austria vorgestellt. Im Mittelpunkt stand der Zugang von 6-14Jährigen zu Handy, Internet, Facebook & Co. Wie beeinflussen Computer und Netzwerke die junge Generation in ihrer sozialen Interaktion?
Medien als Mittel zum Zweck
Unternehmenssprecherin Mag. Elisabeth Mattes stellte die wichtigsten Ergebnisse der seit 2003 durchgeführten Studie vor und betonte, dass Medien und soziale Netzwerke für die Kinder als „early adopter“ hauptsächlich ein Mittel zum Zweck darstellen: Nach wie vor sind FreundInnen am wichtigsten. Diese Priorisierung ändert sich nicht durch mediale Einflüsse – interaktive Netzwerke können als Verstärker sozialer Kontakte gesehen werden und wirken im Vergleich zu „realer“ Kommunikation nicht isolierend. 54 % der Zielgruppe sind in sozialen Netzwerken registriert, jedoch sprechen nur 15 % mit ihren Eltern über Themen wie Cybermobbing.
Am 21. Oktober referierte Dr. Walter Seböck im Rahmen der Österreichischen Sicherheitstage 2009 in Saalfelden über die Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Praxisorientierte Informatik (Auftraggeber: Kuratorium Sicheres Österreich). Gemeinsam mit namhaften Sicherheitsexperten wurden Szenarien für die Zukunft entworfen.
Die Studienautoren (Mag. Edith Huber / Dr. Walter Seböck) analysierten die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Sicherheitslage; 12 namhafte Experten aus dem Sicherheitsbereich wurden befragt und die Ergebnisse mit vorhandenen Studien abgeglichen. Das Ziel war es, ein Zukunftsszenario zu entwerfen. Die Ergebnisse sind teilweise alarmierend. So wird die Massenkriminalität zunehmen, neue Deliktsformen, wie zB. Online-Betrügereien werden ansteigen. Die wirtschaftliche Situation in den Nachbarländern wird den Kriminaltourismus verstärken. Einen starken Einfluss auf die Kriminalität wird die illegale Migration haben, damit verbunden sind profitable Märkte wie Schlepperei.
Wirtschaftskrise fördert Aggression und Kriminalität
Ausgelöst durch die Wirtschaftskrise wird das Aggressionspotential steigen; die Experten erwarten hier einen Anstieg an innerfamiliären Gewaltdelikten. Die wirtschaftliche Situation ist nach Meinung der Experten auch Auslöser für eine stark steigende Wirtschaftskriminalität.
Die organisierte Kriminalität wird dort neue „Branchen“ finden, wo es gesellschaftliche Mängel gibt: hier sehen die Experten den Organhandel. In Bezug auf den Terrorismus sehen die Experten neben professionell organisierten und finanziell gut ausgestatteten Terrornetzwerken die zunehmende Bedrohung durch Einzelpersonen und Kleingruppen, die sich Aufmerksamkeit verschaffen wollen, da sie politisch und gesellschaftlich nicht eingebunden sind. Hier wird es in Zukunft weniger um Brand- oder Bombenanschläge gehen sondern mehr um die Destabilisierung von (logistischen, elektronischen) Infrastrukturen.
Die Präsentation der Studienergebnisse stieß auf großes öffentliches Interesse und vor Ort konnten bereits fortführende Arbeiten besprochen werden.
Zusammenfassung der Studie
Die alljährliche E-Government Konferenz der ADV fand dieses Jahr anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung am 18. Juni 2009 im Wiener Rathaus statt. Eine ausgewogene Mischung aus lokalen E-Government Neuigkeiten und Berichten zu internationalen Projekten sorgte auch heuer wieder für ein ausgewogenes und spannendes Programm.
In seiner Eröffnungsrede bot SC Dr. Arthur Winter, Leiter der Sektion V des Bundesministeriums für Finanzen, nicht nur eine Aufstellung der Arbeitsbedingungen der Verwaltung vor zwanzig Jahren gegenüber von heute, sondern auch einen Ausblick auf verwalterisches Handeln in dreißig Jahren. Besonders der demografische Wandel wird zu völlig neuen Arbeitsmodellen führen und, bedingt durch den hohen natürlichen Abgang in die Pension, elektronischem Wissensmanagement eine strategische Bedeutung geben.
Mag. Dr. Peter Parycek, MAS, Leiter des Zentrums für E-Government der Donau-Universität Krems, präsentierte die Gemeindestudie 08/09. Sollten sie Interesse an Details haben, können sie die gesamte Studie als PDF herunterladen: E-Government Gemeindeumfrage 2008. Einen kurzen Überblick bietet die foglende Präsentation:
Dr. Roland Sallmann von Public Manangement Consulting präsentierte die E-Government Referenzstädte Initiative, getragen zum Bundeskanzleramt und Städtebund. In mehrjähriger Laufzeit werden in Städten unterschiedlicher Größe bis hin zur gesamten Region Kärnten praktikable E-Government Vorgehensmodelle implementiert, die allen österreichischen Städten zur Verfügung stehen werden.
In seiner Rede stellte Dr. Bernhard Karning vom Bundeskanzleramt neue Entwicklungen im Bereich der elektronischen Zustellung vor. Besonders die behördeninterne Kommunikation über verschiedene föderale Ebenen hinweg, wird in Zukunft über die behördlichen Zustellservices abgewickelt werden, so das Konzept.
Semantischer Datenaustausch wird die Herausforderung für die öffentliche Verwaltung der nächsten Jahre, davon ist Doris Ipsmiller von m2n – consulting and development GmbH überzeugt. In ihrer Präsentation stellte sie das Virtual Company Dossier (VCD) vor, ein work package des PEPPOL-Projektes. PEPPOL, für Pan European Public Procurement OnLine, soll durch Schaffung eines großen europäischen Raums für öffentliche Ausschreibungen wesentlich zur Wettbewerbsbelebung im Fall großer europäischer Ausschreibungen beitragen.
Im Jahr 2001 hatte der Österreichische Gemeindebund das Zentrum für Praxisorientierte Informatik und das Zentrum für E-Government der Donau-Universität Krems mit der Durchführung einer Studie beauftragt. Dabei sollte erhoben werden, wie sich der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Gemeindearbeit auswirkte, wie hoch der Bekanntheitsgrad von E-Government in Österreich war, welchen Informationsbedarf die Gemeinden diesbezüglich hatten und wie die österreichischen Gemeinden in den damals gegebenen Rahmenbedingungen die von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden definierte E-Government Strategie umsetzten bzw. umgesetzt hatten.
Entwicklung seit 2002
Die seinerzeit konkretisierten Handlungsempfehlungen wurden durch den Österreichischen Gemeindebund umgesetzt. Die Grundaussage der Analyse 2002 (E-Government Gemeindestudie 2002) war die Erkenntnis, dass Skaleneffekte (die für das E-Government von entscheidender Bedeutung sind) ausschließlich über die Bündelung von Ressourcen und die Zusammenarbeit der Gemeinden erzielt werden können. Dies führte in weiterer Folge zur Gründung von kommunalnet.at.
Seit 2002 haben sich in der Gemeindearbeit vor allem der massive technologische Wandel sowie geänderte Verfahrensabläufe aufgrund rechtlicher Änderungen bemerkbar gemacht. Der Gemeindebund als repräsentatives Organ der Gemeinden stand damit vor der Herausforderung, die 2002 gesetzten strategischen Ziele zu messen und zu evaluieren. Die Meinungserfassung und Messung der Zielerreichung sollte durch eine aktuelle Umfrage in den Gemeinden erfolgen, die 2008 durch die Donau-Universität Krems und die Statistik Austria durchgeführt wurde.
- Sollten sie aufgrund ihrer Browsereinstellungen die Studie oberhalb dieser Zeile nicht sehen, können sie diese auch direkt herunterladen: E-Government Gemeindeumfrage 2008
- Weitere Informationen zur Pressekonferenz vom 20. Mai 2009.
- Weitere Artikel zu dem Thema: E-Government Gemeindestudie 2002
Während sich der private Sektor bereits intensiv mit modernem Wissensmanagement auseinandersetzt, ist der öffentliche Sektor in diesem Bereich ins Hintertreffen geraten. Wissensmanagement bietet öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit, Strukturen im Bereich des Backoffice effizient und kundenorientiert zu gestalten. Die Studie der Vereinten Nationen beschäftigt sich mit der Implementierung innovativer Technologien, um den internen Arbeitsfluss und die Kommunikation der Behörden mit den BürgerInnen zu optimieren.
Österreich belegt im Bereich der E-Government-Readiness den 16. Platz und findet sich bei E-Partzipation weltweit an 20. Stelle.
Quellen:

Im Jahr 2001 hatte der Österreichische Gemeindebund das Zentrum für Praxisorientierte Informatik und das Zentrum für E-Government der Donau-Universität Krems mit der Durchführung einer Studie beauftragt, die 2002 durchgeführt wurde. 2008 wurde diese Umfrage wiederholt.
Es wurde erhoben, wie sich der Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnologie auf die Gemeindearbeit auswirkt, wie hoch der Bekanntheitsgrad von E-Government in Österreich ist, welchen Informationsbedarf die Gemeinden diesbezüglich haben und wie die österreichischen Gemeinden in den gegebenen Rahmenbedingungen von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden die definierte E-Government Strategie umsetzen bzw. umgesetzt haben.
Dass der umfassende und bürgernahe Amtshelfer “help.gv.at” zu den TOP-Websites des Landes zählt, ist hinlänglich bekannt. Absolut neu und künftig eine wichtige Ergänzung ist das Projekt „jugend2help“. An Jugendliche gerichtet, wurde in Phase 2 gemeinsam mit der Zielgruppe der Jugendlichen, an den Themengebieten und der entsprechenden Aufmachung gearbeitet.
Das Zentrum für E-Government hat in der Konzeptionsphase gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt Österreich als Auftraggeber und Kooperationspartner das Setting der Erhebung entworfen. Die Umsetzungsphase wurde in enger Zusammenarbeit vom Bundesrechenzentrum begleitet.







