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Peter Parycek und Johann Höchtl eröffneten das W3C-meeting “e-Government Workshop” am Budapester Institut für Computerwissenschaften, ein Teilinstitut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. In der Key Note “From E-Government to Open Government” beleuchtete Peter Parycek die Entstehungsgeschichte von E-Government in Österreich. Wesentliche Elemente für ein erfolgreiches E.Government sind der rechtliche Rahmen, Interoperabilität und geteilte Services. Als wesentliche Treiber zu Open Government nennt er Intelligenz, Konnektivität und die Digitalisierung. Anschließend präsentierte Johann Höchtl aktuelle Open Government Projekte in Österreich wie das NGO Datenportal opendataportal.at, die beginnende Auflösung von interner und externer Verwaltung sowie die Rolle smarter Städte im Wandel der Bedeutung von Nationalstaaten.

Am 2. 10. wurde ein Pionier der österreichischen, modernen und IT-gestützen Verwaltung, Prof. Dr. Arthur Winter, im Rahmen eines Symposiums in den Räumlichkeiten der OCG geehrt. Wegbegleiter aus verschiedenen Ministerien (BMF, BMI, BMJ, BMUKK) und der Wissenschaft diskutierten über internationale Errungenschaften und Herausforderungen der Verwaltung der Zukunft.

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Ulrike Huemer, CIO Stadt Wien, stellte die Verwaltung 4.0 vor, die aus ihrer Sicht durch Transparenz, Partizipation und Kollaboration gekennzeichnet ist. In der Zukunft wird man noch wesentlich stärker von den Methoden und Denkmustern der digital Natives lernen müssen, um für die Jugend von morgen als eine attraktive Stadt mit einer effektiven Verwaltung wahrgenommen zu werden, wobei die Menschen möglichst wenig mit der Verwaltung in Berührung kommen.

Roland Ledinger, Leiter Bereich IKT Strategie des Bundes, präsentierte eine Vielfalt an aktuellen Projekten zur Verwaltungsmodernisierung. In seiner Festrede fasst er auch zusammen, was die Verwaltung in der Zukunft brauchen wird, nämlich:

  • Zulassen von Querdenkern
  • Ebenenübergreifende Prozesse und Anwendungen
  • Flexibilität und Stabilität sollen sich die Balance halten
  • Anwendung agiler Methoden
  • Denken in Apps
  • Cloud-Lösungen anstatt reiner IT-Konsolidierung
  • Partizipation leben

Peter Parycek, Leiter des Zentrums für E-Governance an der Donau-Universität Krems, stellte die Kräfte des Wandels auf die Verwaltung vor. Aus einem Arbeitskreis ist ein Kräftedreieck entstanden, dass Digitalisierung, Vernetzung und Intelligenz verbindet und mit Mobilität ein Erklärungsmodell für den rasanten Wandel in der Gesellschaft darstellt.  Weiters muss der CIO von heute Kultur, Recht, Technologie und Organisation im Blickwinkel behalten, Querschnittsthemen wie Interoperabilität, agiles Handeln und Beteiligung sind Kulturtechniken, die von der Verwaltung der Zukunft noch verinnerlicht werden müssen.

Prof. Alfred Taudes mahnte in seiner Festrede vor überzogenen Erwartungen und zu viel Selbstlob im Bereich Partizipation und Kollaboration. Auch Entwicklungen wie Apps für Smart Phones, die beispielsweise in Boston automatisch die Qualität der Straßen durch Bewegungssensoren aufzeichnen und an die Stadtverwaltung übermitteln, sind vom “Umfragebias” betroffen: In den wirklich “schlechten” Wohngegenden von Boston, die tendenziell auch die schlechtesten Straßen haben, verirren sich jene Menschen, die über diese Anwendungen am Smart Phone verfügen, selten.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden Meilensteine des Werdegangs von Arthur Winter erläutert, bevor Günther Schefbeck, Leiter der Abteilung Parlamentarische Dokumentation und Archiv und Statistik der Parlamentsdirektion, mit Anekdoten des Verwaltungshandelns vor 100 Jahren schloss: Die Errungenschaft der damaligen Zeit waren Kurbeltelefone, die die Beamten nötigten zur Herstellung einer Telefonverbindung so lange an der Kurbel zu drehen, “bis sie die Wände hochklettern wollten”.

The EU-funded SharePSI project seeks to gather good practice in publishing public sector information and open data.

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The 2nd SharePSI public meeting will take place 2.-3. December in Lisbon/Portugal. Take the opportunity and share your knowledge at small group discussions or in a stand-up manner / barcamp style. The primary topic of the 2nd meeting will be encouraging commercial use of open data. The centre for E-Governance, which is a project partner, will give a talk on opendataportal.at, the worlds first centralized portal publishing data in spirit of the Open Data Principles.

For more information see the project web site.

2011 hat sich die Österreichische Verwaltung im Rahmen der Cooperation OGD Österreich auf eine Öffnung von Verwaltungsdaten geeinigt. Und das in einem Land ohne pro-aktives Recht auf Informationsfreiheit und der Verschwiegenheitspflicht im Verfassungsrang. Aber die Diskussion ist bekannt.

Umso erfreulicher ist es da schon über erfolge in Richtung (freiwilliger) Öffnung von Staat, Verwaltung und Öffentlichkeit berichten zu können. 2011 wurde die Cooperation OGD Österreich, ein Zusammenschluss von aktiven Individuen aus progressiven Verwaltungseinheiten und Beraten von Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft, mit dem Ziel gegründet, die notwendigen organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen für eine Öffnung von Staat und Verwaltung zu schaffen. Ein Vorgehensmodell zur Veröffentlichung von Daten sowie eine Spezifikation zur Beschreibung von Daten sind Beispiele für Aktivitäten dieser Gruppe.

Drei Jahre später sind 1.308 Datensätze entstanden – nicht viel, vergleicht man das mit 18.748 Datensätzen am Portal von Großbritannien. Andererseits wurden daraus 244 Anwendungen / Visualisierungen geschaffen, ein Verhältnis von Datensatz / Umsetzungen, das Seinesgleichen sucht.

Mit 1. Juli 2014 ging das sogenannte Schwesternportal von data.gv.at, opendataportal.at online. Hier haben Firmen, NGOs und Private die Möglichkeit, Daten hochzuladen und zu bestehenden Datensätzen zu diskutieren, eine Funktionalität die über jene von data.gv.at hinausgeht. Dieses Daten können stehen unter der Creative Commons Namensnennung Version 3.0 Lizenz zur beliebigen Nutzung bereit. Auch wenn die Anzahl der Datensätze aktuell überschaubar ist, wurde damit dennoch Geschichte geschrieben: Es ist das erste Portal weltweit auf dem Firmen, NGOs und Private ohne Zweckwidmung Daten hochladen können.

Wir haben uns diesen Umstand zum Anlass genommen uns mit diesem Erfolg im vermeintlich so verschlossenen Österreich auseinanderzusetzen und Erfolgsfaktoren herauszuarbeiten. Einige der Ergebnisse wurden am 31. Juni 2014 im Zuge des Projektes SharePSI 2.0 der internationalen Forschungs- und Interessensgemeinschaft vorgestellt.

Peter Parycek, Zentrum für E-Governance und Johnstone Baguma vom Toro Development Network, Uganda über E-Government, E-Voting und elektronische Beteiligung in Afrika

Reflections at CeDEM14

5 minutes per presentation on the following topics:

  • Open Data
  • E-Democracy
  • E-Participation
  • Open Access and Spatial Information

As well as

  • A PhD Paper
  • Two (unannounced) Stand-up

Read the summaries and view the presentations below!

Den Rest des Beitrags lesen »

Uses of Open Data Within Government for Innovation and Efficiency

Share-PSI 2.0 is the European network for the exchange of experience and ideas around implementing open data policies in the public sector. It brings together government departments, standards bodies, academic institutions, commercial organisations, trade associations and interest groups to identify what does and doesn’t work, what is and isn’t practical, what can and can’t be expected of different stakeholders.

Call for Papers

The first public meeting of SharePSI will be held in Samos from 30.6. to 1. 7. 2014. Participants are invited to submit short position papers describing initiatives undertaken to make public sector information available and the impact that these efforts have had. These should not be academic papers but descriptions of the discussion or presentation you would like to offer.

Topics include, but are not limited to:

  • uses of open data within government for innovation and efficiency proving the value of open data within the public sector;
  • improvement in public service delivery;
  • examples of open data utilisation for policy making purposes;
  • visionary ideas on open data utilisation within society and policy modelling;
  • new approaches for public sector information processing and visualisation;
  • open data and citizen participation in information gathering / crowdsourcing;
  • the open data feedback loop — communication between organizations that publish data and users of the data;
  • collaboration between different communities.

Submission should equal about 5 pages in volume and should be in a non-proprietary format (HTML, PDF, ePub etc.) via e-mail to group-share-psi@w3.org.

For more information please visit the official project web site.

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The Center for eGovernance is partner of the SharePSI 2.0 Network.

Zur Verstärkung unseres Teams, primär im Bereich der Lehre und Weiterentwicklung suchen wir eine wissenschaftliche MitarbeiterIn. Anforderungen sind:

Aufgabengebiete

Planung, Organisation und Durchführung von Lehrgängen, Seminaren, Workshops und Veranstaltungen
Management und inhaltliche Weiterentwicklung postgradualer Universitätslehrgänge sowie damit verbundene Tätigkeiten
Betreuung nationaler und internationaler ReferentInnen und Partner
Unterstützung von Projektarbeiten und Studierenden bei der Verfassung der Masterthesen
Betreuung von wissenschaftlichen Publikationen
Mitarbeit bei Forschungsprojekten

Anforderungen

abgeschlossenes Universitätsstudium mit wirtschaftlichem/rechtlichem oder informationstechnischen Schwerpunkt (Masterabschluss wünschenswert)
Erfahrung in der Erwachsenenbildung (wünschenswert)
ausgezeichnete Englisch-Kenntnisse, mündlich und schriftlich
hohe kommunikative und organisatorische Kompetenz
Fähigkeit zum eigenständigen Arbeiten und Teamfähigkeit
Social Media & Networt Kenntnisse
flexibel und belastbar

Bewerbung und weitere Informationen auf der Seite der Donau-Universität Krems.

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Pi Radio ist ein privater Radiosender, der Berliner Stimmen und ihre Musik immer Mittwoch und Donnerstag ausstrahlt. Neben dem Musikprogramm kommen dabei aktuelle gesellschaftspolitische Themen nicht zu kurz. Anlässlich des 2. Open Data Dialogs vom 18. bis 19. November veranstaltet von Fraunhofer FOKUS in Berlin fand ein Interview unter anderem mit Johann Höchtl statt, dass Ende Jänner 2014 ausgestrahlt wurde und hier nachzuhören ist.

Einige Ausschnitte aus dem Interview:

F: Welche Verbindungen bestehen zwischen Datenschutz und offene Verwaltungsdaten?

A: Die schnelle Antwort lautet, dass offene Daten der Verwaltung niemals einen direkten Personenbezug haben. Die Befürchtung, seine eigenen Personendaten im Netz als Open Government Data zu finden sollte daher unbegründet sein. Andererseits sind auf Datenportalen Daten verfügbar, die bisher durch Verwaltungsgrenzen getrennt waren. Mit Hilfe von Raster- und Korrelationsansätzen können daraus Informationen gewonnen werden, die zuvor nicht verfügbar waren. Ob diese Informationen einen Personenbezug ergeben, hängt vom Detailgrad des Ausgangsmaterials ab.

F: Welchen Stellenwert hat Open Government Data als Vehikel der Verwaltungsreform. Verschlankung des Verwaltungsapparates und vermutete zahlreiche Anfragen zu den Daten – wie passt das zusammen?

A: Bereits die Dienstleistungsrichtlinie hätte als Anlass genommen werden können, Verwaltungseinheiten informationstechnologisch aufzurüsten und damit zu einer intensiveren Zusammenarbeit zu gelangen. Open Government Data ist jetzt ein erneuter Anlass zur IKT-Aufrüstung. Die immer enger werdenden finanziellen Mittel werden dazu beitragen, dass Abteilungen durch IKT-Maßnahmen virtualisiert werden und zusammenarbeiten müssen.

F: Transparenz und Partizipation. Warum eigentlich?

A: Die Verwaltung in ihrer Funktion Gesetze zu exekutieren ist Monopolist und Monopolisten haben spezielle Verpflichtungen ihre Leistungen zu argumentieren. Open Government Data kann dadurch zu Transparenz beitragen. Bezüglich Partizipation dürfen offene Verwaltungsdaten von der Verwaltung nicht als Argument herangezogen werden um zu argumentieren, dass sie ihren Anteil an der Erreichung von Partizipation mit dem online-stellen von Daten erfüllt hat. Andererseits ist der Anteil jener der Bevölkerung, die aktive Partizipation sucht, ein geringer und die Erledigung der Verwaltungsagenden wird als Aufgabe der Verwaltung angesehen. Daten werden dazu beitragen, dass Partizipation qualitativ durch einen informierteren Diskurs steigen wird.

F: Man könnte behaupten, dass Open Government Data ein ökonomisches Projekt sei, dass nur Softwareentwicklern hilft. Ihre Position dazu?

A: Eine Umfrage 2012 / 13 (https://open.wien.at/site/wp-content/blogs.dir/5/files/2013/06/od-evaluation-2012.pdf) hat ergeben, dass Softwareentwickler noch sehr zögerlich und anlassbezogen offene Daten in ihren Werterstellungsprozess integrieren. Eine erneute Erhebung im Herbst 2013 machte dieses Potential schon deutlicher, es gibt jetzt erste ganz konkrete Umsetzungen, hinter denen auch die wirtschaftlich erfolgversprechenden Konzepte liegen. Ob diese Umsetzungen einen gesellschaftspolitischen Einfluss haben werden und / oder sich auf politische Prozesse auswirken werden ist offen. Offene Daten werden aber sicherlich zu einem Geschäftszweig der IT-Branche aufsteigen.

Gesamtes Interview unter http://cba.fro.at/253472

Inhalt:

  1. Haha Piraten?! (Christopher Clay / @c3o)
  2. Offener Haushalt.at (Thomas Prorok & Rudolf Titl)
  3. Diskursive Beteiligung – Online vs. Offline (Peter Kühnberger)

1. Christopher Clay: Haha Piraten?!

IMG_9223Slot D 13:45 – 14:30 Die Überraschung über den Nicht-Auftritt der Piraten im Wahlkampf war groß. Man könnte es ein “ziemliches” Versagen in der Kommunikation nennen, denn trotz massivem Zurückgreifen auf Online-Ressourcen wurde die Präsenz in den “anderen” Medien stark vernachlässigt. Credo der Piraten: Den Rest des Beitrags lesen »

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