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2011 hat sich die Österreichische Verwaltung im Rahmen der Cooperation OGD Österreich auf eine Öffnung von Verwaltungsdaten geeinigt. Und das in einem Land ohne pro-aktives Recht auf Informationsfreiheit und der Verschwiegenheitspflicht im Verfassungsrang. Aber die Diskussion ist bekannt.

Umso erfreulicher ist es da schon über erfolge in Richtung (freiwilliger) Öffnung von Staat, Verwaltung und Öffentlichkeit berichten zu können. 2011 wurde die Cooperation OGD Österreich, ein Zusammenschluss von aktiven Individuen aus progressiven Verwaltungseinheiten und Beraten von Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft, mit dem Ziel gegründet, die notwendigen organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen für eine Öffnung von Staat und Verwaltung zu schaffen. Ein Vorgehensmodell zur Veröffentlichung von Daten sowie eine Spezifikation zur Beschreibung von Daten sind Beispiele für Aktivitäten dieser Gruppe.

Drei Jahre später sind 1.308 Datensätze entstanden – nicht viel, vergleicht man das mit 18.748 Datensätzen am Portal von Großbritannien. Andererseits wurden daraus 244 Anwendungen / Visualisierungen geschaffen, ein Verhältnis von Datensatz / Umsetzungen, das Seinesgleichen sucht.

Mit 1. Juli 2014 ging das sogenannte Schwesternportal von data.gv.at, opendataportal.at online. Hier haben Firmen, NGOs und Private die Möglichkeit, Daten hochzuladen und zu bestehenden Datensätzen zu diskutieren, eine Funktionalität die über jene von data.gv.at hinausgeht. Dieses Daten können stehen unter der Creative Commons Namensnennung Version 3.0 Lizenz zur beliebigen Nutzung bereit. Auch wenn die Anzahl der Datensätze aktuell überschaubar ist, wurde damit dennoch Geschichte geschrieben: Es ist das erste Portal weltweit auf dem Firmen, NGOs und Private ohne Zweckwidmung Daten hochladen können.

Wir haben uns diesen Umstand zum Anlass genommen uns mit diesem Erfolg im vermeintlich so verschlossenen Österreich auseinanderzusetzen und Erfolgsfaktoren herauszuarbeiten. Einige der Ergebnisse wurden am 31. Juni 2014 im Zuge des Projektes SharePSI 2.0 der internationalen Forschungs- und Interessensgemeinschaft vorgestellt.

Peter Parycek, Zentrum für E-Governance und Johnstone Baguma vom Toro Development Network, Uganda über E-Government, E-Voting und elektronische Beteiligung in Afrika

Reflections at CeDEM14

5 minutes per presentation on the following topics:

  • Open Data
  • E-Democracy
  • E-Participation
  • Open Access and Spatial Information

As well as

  • A PhD Paper
  • Two (unannounced) Stand-up

Read the summaries and view the presentations below!

Den Rest des Beitrags lesen »

Uses of Open Data Within Government for Innovation and Efficiency

Share-PSI 2.0 is the European network for the exchange of experience and ideas around implementing open data policies in the public sector. It brings together government departments, standards bodies, academic institutions, commercial organisations, trade associations and interest groups to identify what does and doesn’t work, what is and isn’t practical, what can and can’t be expected of different stakeholders.

Call for Papers

The first public meeting of SharePSI will be held in Samos from 30.6. to 1. 7. 2014. Participants are invited to submit short position papers describing initiatives undertaken to make public sector information available and the impact that these efforts have had. These should not be academic papers but descriptions of the discussion or presentation you would like to offer.

Topics include, but are not limited to:

  • uses of open data within government for innovation and efficiency proving the value of open data within the public sector;
  • improvement in public service delivery;
  • examples of open data utilisation for policy making purposes;
  • visionary ideas on open data utilisation within society and policy modelling;
  • new approaches for public sector information processing and visualisation;
  • open data and citizen participation in information gathering / crowdsourcing;
  • the open data feedback loop — communication between organizations that publish data and users of the data;
  • collaboration between different communities.

Submission should equal about 5 pages in volume and should be in a non-proprietary format (HTML, PDF, ePub etc.) via e-mail to group-share-psi@w3.org.

For more information please visit the official project web site.

shell

The Center for eGovernance is partner of the SharePSI 2.0 Network.

Zur Verstärkung unseres Teams, primär im Bereich der Lehre und Weiterentwicklung suchen wir eine wissenschaftliche MitarbeiterIn. Anforderungen sind:

Aufgabengebiete

Planung, Organisation und Durchführung von Lehrgängen, Seminaren, Workshops und Veranstaltungen
Management und inhaltliche Weiterentwicklung postgradualer Universitätslehrgänge sowie damit verbundene Tätigkeiten
Betreuung nationaler und internationaler ReferentInnen und Partner
Unterstützung von Projektarbeiten und Studierenden bei der Verfassung der Masterthesen
Betreuung von wissenschaftlichen Publikationen
Mitarbeit bei Forschungsprojekten

Anforderungen

abgeschlossenes Universitätsstudium mit wirtschaftlichem/rechtlichem oder informationstechnischen Schwerpunkt (Masterabschluss wünschenswert)
Erfahrung in der Erwachsenenbildung (wünschenswert)
ausgezeichnete Englisch-Kenntnisse, mündlich und schriftlich
hohe kommunikative und organisatorische Kompetenz
Fähigkeit zum eigenständigen Arbeiten und Teamfähigkeit
Social Media & Networt Kenntnisse
flexibel und belastbar

Bewerbung und weitere Informationen auf der Seite der Donau-Universität Krems.

together

Pi Radio ist ein privater Radiosender, der Berliner Stimmen und ihre Musik immer Mittwoch und Donnerstag ausstrahlt. Neben dem Musikprogramm kommen dabei aktuelle gesellschaftspolitische Themen nicht zu kurz. Anlässlich des 2. Open Data Dialogs vom 18. bis 19. November veranstaltet von Fraunhofer FOKUS in Berlin fand ein Interview unter anderem mit Johann Höchtl statt, dass Ende Jänner 2014 ausgestrahlt wurde und hier nachzuhören ist.

Einige Ausschnitte aus dem Interview:

F: Welche Verbindungen bestehen zwischen Datenschutz und offene Verwaltungsdaten?

A: Die schnelle Antwort lautet, dass offene Daten der Verwaltung niemals einen direkten Personenbezug haben. Die Befürchtung, seine eigenen Personendaten im Netz als Open Government Data zu finden sollte daher unbegründet sein. Andererseits sind auf Datenportalen Daten verfügbar, die bisher durch Verwaltungsgrenzen getrennt waren. Mit Hilfe von Raster- und Korrelationsansätzen können daraus Informationen gewonnen werden, die zuvor nicht verfügbar waren. Ob diese Informationen einen Personenbezug ergeben, hängt vom Detailgrad des Ausgangsmaterials ab.

F: Welchen Stellenwert hat Open Government Data als Vehikel der Verwaltungsreform. Verschlankung des Verwaltungsapparates und vermutete zahlreiche Anfragen zu den Daten – wie passt das zusammen?

A: Bereits die Dienstleistungsrichtlinie hätte als Anlass genommen werden können, Verwaltungseinheiten informationstechnologisch aufzurüsten und damit zu einer intensiveren Zusammenarbeit zu gelangen. Open Government Data ist jetzt ein erneuter Anlass zur IKT-Aufrüstung. Die immer enger werdenden finanziellen Mittel werden dazu beitragen, dass Abteilungen durch IKT-Maßnahmen virtualisiert werden und zusammenarbeiten müssen.

F: Transparenz und Partizipation. Warum eigentlich?

A: Die Verwaltung in ihrer Funktion Gesetze zu exekutieren ist Monopolist und Monopolisten haben spezielle Verpflichtungen ihre Leistungen zu argumentieren. Open Government Data kann dadurch zu Transparenz beitragen. Bezüglich Partizipation dürfen offene Verwaltungsdaten von der Verwaltung nicht als Argument herangezogen werden um zu argumentieren, dass sie ihren Anteil an der Erreichung von Partizipation mit dem online-stellen von Daten erfüllt hat. Andererseits ist der Anteil jener der Bevölkerung, die aktive Partizipation sucht, ein geringer und die Erledigung der Verwaltungsagenden wird als Aufgabe der Verwaltung angesehen. Daten werden dazu beitragen, dass Partizipation qualitativ durch einen informierteren Diskurs steigen wird.

F: Man könnte behaupten, dass Open Government Data ein ökonomisches Projekt sei, dass nur Softwareentwicklern hilft. Ihre Position dazu?

A: Eine Umfrage 2012 / 13 (https://open.wien.at/site/wp-content/blogs.dir/5/files/2013/06/od-evaluation-2012.pdf) hat ergeben, dass Softwareentwickler noch sehr zögerlich und anlassbezogen offene Daten in ihren Werterstellungsprozess integrieren. Eine erneute Erhebung im Herbst 2013 machte dieses Potential schon deutlicher, es gibt jetzt erste ganz konkrete Umsetzungen, hinter denen auch die wirtschaftlich erfolgversprechenden Konzepte liegen. Ob diese Umsetzungen einen gesellschaftspolitischen Einfluss haben werden und / oder sich auf politische Prozesse auswirken werden ist offen. Offene Daten werden aber sicherlich zu einem Geschäftszweig der IT-Branche aufsteigen.

Gesamtes Interview unter http://cba.fro.at/253472

Inhalt:

  1. Haha Piraten?! (Christopher Clay / @c3o)
  2. Offener Haushalt.at (Thomas Prorok & Rudolf Titl)
  3. Diskursive Beteiligung – Online vs. Offline (Peter Kühnberger)

1. Christopher Clay: Haha Piraten?!

IMG_9223Slot D 13:45 – 14:30 Die Überraschung über den Nicht-Auftritt der Piraten im Wahlkampf war groß. Man könnte es ein “ziemliches” Versagen in der Kommunikation nennen, denn trotz massivem Zurückgreifen auf Online-Ressourcen wurde die Präsenz in den “anderen” Medien stark vernachlässigt. Credo der Piraten: Den Rest des Beitrags lesen »

Inhalt:

  1. Open Data Portal Österreich (Martin Kaltenböck)
  2. Standards für ein Open Data Portal (Axel Polleres)
  3. Liquid Democracy, warum es nicht funktioniert und vielleicht niemals wird (Silvio Heinze)

1. Martin Kaltenböck: Open Data Portal Österreich

IMG_8956Zentraler Datenkatalog für offene Daten aus Wirtschaft, NGO/NPO, Forschung und Gesellschaft. Slot A 10:30 – 11:10 http://opendataportal.at/ Das technische System data.gv.at wird aktuell verwendet, um gemeinsam mit der Wikimedia-Foundation die Wirtschaft dazu zu animieren, ebenfalls Daten freizustellen. Die Hauptarbeit liegt gegenwärtig in der Überzeugungsarbeit, dass es auch für die Wirtschaft Mehrwerte geben kann, Daten zu öffnen. Aktuell reagieren die Unternehmen jedoch noch zurückhaltend. Diskussion in der Gruppe: Welche Datensätze würden auf diesem Portal Sinn machen? Den Rest des Beitrags lesen »

Einladung zur Einreichung eines Beitrags zum Special Track „Open Government“ im Rahmen von
IRIS 2014  –  15. Internationales Rechtsinformatik-Symposium
20.-22. Februar 2014, Universität Salzburg

http://www.univie.ac.at/RI/IRIS2014/

Open Government als Folge einer Politik der Offenheit und Transparenz ist fester Bestandteil moderner Verwaltungen. Dementsprechend erwarten Bevölkerung und Wirtschaft von der Verwaltung zunehmend offene, flexible und kollaborative Dienste. National und international sind erfolgreiche Strategien und Projekte auf Basis von Open Government und Open Data-Prinzipien umgesetzt und erste Evaluierungen liegen vor. Konnten die Versprechen von Offenheit und Transparenz gehalten werden und welche Erkenntnisse können aus den Umsetzungen abgeleitet werden?
Der IRIS-Workshop soll den aktuellen Status dieses interdisziplinären Feldes in Wissenschaft und Praxis zusammenführen und Lösungsansätze auf Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit identifizieren.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf offene Verwaltungsdaten, welche die Grundlage für Applikationen bilden. Wir freuen uns auf zahlreiche Beiträge die somit dem Generalthema der IRIS folgen - Abstraktion und Applikation:

  • Reduktion von Komplexität durch Applikationen und Visualisierungen
  • Rechtliche Fragestellungen zu Informationsfreiheit und Datenzugang (Open (Gov) Data)
  • Politische und rechtliche Implikationen offener Zugänge und offener Daten
  • Projektdarstellungen, Analysen und Evaluationen im Themenfeld Open Government und Open Data
  • Wirtschaftliche und lizenzrechtliche Fragen zu Open Data
  • Potentiale und Grenzen von Transparenz und Privatsphäre im Kontext offener Informationen
  • Partizipation und Ermächtigung von BürgerInnen: Potentiale, Herausforderungen und Probleme
  • Potentiale und Grenzen der Nutzung von Sozialen Medien und Netzwerken in der Verwaltung
  • Aktuelle Anforderungen an öffentlich Bedienstete im Kontext medialer Veränderungen – Wie sieht das Arbeitsumfeld der öffentlich Bediensteten in der Zukunft aus?
  • Alternative Organisationsformen zur Steigerung von Innovation, Effizienz und Effektivität
  • Projekte zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit – wo wird die BürgerIn zur BeamtIn und die BeamtIn Teil der Community?

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THE SUBMISSION DEADLINE HAS BEEN EXTENDED: New submission deadline 30. April 2013

Description

Mutually agreed interface descriptions laid out in standards help to reduce a system’s complexity in manifold ways. Standardised processes will simplify governance, increase service delivery quality and enable collaboration beyond system boundaries. Major standards in use today were set up by raw consensus (e.g. http) with others being established by a more conventional standardisation gremium (e.g. GSM). Standards get erected by jurisdiction, by industrial agreement or because of long-lasting, widespread and habituated usage, assigning different roles and meanings to actual standards usage and enforcement patterns.
The workshops goal is to discuss the important aspects of OGD standards, their terms of use in daily application as well as the significance of OGD standards for international collaboration.

Public Administration data usage makes no halt at national borders. Apps and applications, visualisations and forecasts, built by open source developers, companies and associations rely on open, structured data and contribute to cross-border added value. Mutual agreement on OGD standards and their terms of use will improve interoperability and foster open data usage within DACH, Europe or in a truly international context. Agreements may be made in these areas: Den Rest des Beitrags lesen »

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