Du durchsuchst gerade das Tagesarchiv für den Dezember 1, 2011.
Open Government, Gesetzgebung und Selbstregulierung
Integration von gesellschaftlichen Akteuren in die politische Entscheidungsfindung
Aktuell ist zu beobachten, dass die Politik gerade im Zusammenhang mit netzpolitischen Fragen immer wieder auf den Erlass gesetzlicher Regelungen verzichtet und stattdessen Selbstregulierungsinitiativen ins Leben ruft oder unterstützt. So führte etwa die im Sommer letzten Jahres in Deutschland entfachte Debatte um Google Street View nicht zu neuen Gesetzen, sondern zur Unterzeichnung des „Datenschutz-Kodex für Geodatendienste“ durch die Wirtschaft. Erst vor kurzem hat das Bundesministerium des Innern in Berlin die Entwicklung eines allgemeinen Kodex für soziale Netzwerke angestoßen. Auch in Österreich ist Selbstregulierung ein aktuelles Thema, das beispielsweise im Zusammenhang mit dem Presserat sehr intensiv erörtert worden ist.
Als letzte Donnerstagsveranstaltung im Rahmen der Ausstellung “Die Stadt ist uns nicht egal” wurde das Thema aufgegriffen, wie virtuelle Gemeinschaften und ihre Rolle bei Beteiligungs- und Demokratisierungsprozessen aussehen. Wie erzeugen StädterInnen Netzwerke, in denen sie Solidarität wieder finden oder neu erfinden? Welche Rolle spielen dabei neue Medien Medien? Wie sieht Partizipation in einer virtuellen Welt aus und welche Auswirkungen auf urbane Demokratisierungsprozesse sind zu erwarten?
Wir, das Podium, hofften darauf, auf diese vielen Fragen auch ein paar passende Antworten zu finden. Ich durfte mit einer Präsentation zur Frage der Demokratisierung durch Technologisierung den Start machen; dabei wiedereinmal geschafft, in 20 Minuten 40 Folien zu präsentieren – beinahe deshalb, weil ich zwischenzeitlich als zu schnell eingebremst wurde
(sollte mal trainieren langsamer zu reden
).
Nachfolgend noch die Folien und eine Zusammenfassung der Inhalte.






