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Hier finden Sie eine Vorankündigung einer Session im Rahmen des Government 2.0-Camps am 2.12.2011 in Wien.
Vergessen im Internet: gesellschaftliche Bedeutung und mögliche Lösungswege
Das Internet weiß (fast) alles. Ereignisse, Erlebnisse und Alltäglichkeiten stehen im Netz, öffentlich und dauerhaft, nichts wird vergessen. Diese Art der ewigen Präsenz und der ständig abrufbaren Vergangenheit kann – je nach Situation und Perspektive – Segen oder Fluch sein. Wollen wir wirklich, dass alles aus unserer Vergangenheit, aus unserem Privatleben immer verfügbar ist und bleibt? Welche technischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Möglichkeiten gibt es, mit der ständigen Verfügbarkeit von Informationen im Netz umzugehen? Wie wirkt es sich auf unsere Gesellschaft aus, dass sich mit dem Internet das Verhältnis von Erinnern und Vergessen umkehrt, zumindest aber stark verändert? Welche Chancen bringt dieser Prozess mit sich, welche Risiken bestehen?
Keynote Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner, Technische Universität Wien
Taschner sprach in seinem
Vortrag u.a. über die Chancen, richtig ungenau zu rechnen – und über die Möglichkeiten, Österreichs Zukunft zu berechnen
Am Beispiel der Babylonier, die die ersten richtig großen Berechnungen durchgeführt haben (wie lange dauert es z.B. bis der Neumond erscheint, Sonnenfinsternis-Berechnungen) und diese aufgezeichnet hatten, zeigt sich die (Un) Genauigkeit bestimmter Berechnungen.
Das wichtigste Axiom der Zukunft lautet jedoch, dass sie unberechenbar ist (das liegt in ihrem Wesen). Möglich sind allerdings Prognosen Gewisse Wahrscheinlichkeiten sind mit großen, andere mit weniger großen Unsicherheiten behaftet. Wo es keine großen Unsicherheiten gibt, ist der Bereich der demografischen Entwicklungen- insbesondere für Österreich. Mit diesen Daten kann man also in der Tat rechnen.
Am 29.11.2011 fand in der Hofburg Wien das BRZ Kunden- und PartnerInnen-Event statt. Unter dem Motto “Vernetzte Verwaltung” und “Österreich rechnet mit uns – IT-Trends in der öffentlichen Verwaltung” hat man sich dieses Mal auch Themen wie Social Media und Open Government verschrieben. Aber auch andere Bereiche wie Cyber Security oder Green IT kamen zur Sprache.
Neben dem Begrüßungsstatement von Frau Bundesministerin Dr. Beatrix Karl und einer Key Note von Mathematik Professor Dr. Rudolf Taschner gab es Round Table-Gespräche mit VertreterInnen aus Verwaltung und IT-Wirtschaft. Praxisnahe IT-Workshops ergäzten das Programm.
Im Rahmen des BRZ-Kunden- und Partnervents 2011 mit dem Thema “Österreich rechnet mit uns” führen wir eine online-Umfrage durch. Wir bitten Sie, 5 Fragen zu beantworten und Ihre FreundInnen und KollegInnen darauf aufmerksam zu machen. Wir werden live vom Event bloggen…
Frage 1
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Frage 2
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Frage 3
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Frage 4
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Frage 5
Du hast eine Idee für ein Open-Data-Projekt, das du schon lang realisieren willst? Du hast mit einer App oder Visualisierung begonnen und suchst Mitstreiter zur Perfektionierung? Du willst gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten unordentliche Daten verfeinern oder Open-Data-Kommunikationsstrategien entwickeln?
Gemeinsam hackt’s und hackelt’s sich leichter, deshalb kommen am 3. Dezember in Wien und auf der ganzen Welt Open-Data-Enthusiasten zusammen, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Sie planen, programmieren, visualisieren, tauschen sich aus, lokal und per Videokonferenz. Wie im vergangenen Jahr findet der International Open Data Hackathon am Tag nach dem Gov2.0 Camp 2011 statt. Und natürlich ist auch für Verpflegung ist gesorgt.
- 03.12.2011, 11:00-17:00, Raum D, Quartier für digitale Kultur, Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien.
- Anmeldung und Projektvorschläge bitte auf http://www.barcamp.at/OpenDataHackathon_2011 posten
- Mehr Info zu anderen teilnehmenden Städten: International Open Data Hackathon
- Hashtag: #odhd #vie
- Ergebnisse bisheriger ähnlicher Veranstaltungen: CreateCamp Wien Oktober 2011, CreateCamp Wien März 2011, CodeCamp Klagenfurt 2010
Digitale Prozesse und Beteiligungsformen sind wichtiger Bestandteil unseres Alltages, Berufslebens und politischer Praxis. Das Internet hat die Medienlandschaft in vielen Bereichen umgekrempelt und Social Networking-Plattformen die Art verändert, wie Menschen miteinander kommunizieren. Es geht um eine direktere Demokratie, darum seine Meinung zu sagen, und auch das Zusammenleben über das Internet selbst und besser zu organisieren. Es geht auch darum, aktiv zu werden und selbst „mitanzupacken“.
A1 sucht darum im Rahmen des A1 Open Society Awards österreichische Projekte, die das Internet für politische Diskussion und Partizipation nutzen und damit die Zivilgesellschaft stärken.









