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Notizen zur anschließenden Diskussion – Register: Einer der offenen Punkte in Deutschland dürften fehlende zentrale Register sein, dies wurde von den TeilnehmerInnen mehrfach angesprochen. Das übliche Konzept in Deutschland dürfte ein Bottom-Up Ansatz sein, d.h. die Originaldaten sind weiterhin in den jeweiligen lokalen Registern verspeichert und werden dann über Schnittstellen zusammengeführt. Diese Art von lokalen Registern finden sich auch in Österreich auf Kommunaler und Landesebene, allerdings versuchen wir Schritt für Schritt gemeinsam betriebene authentische Register aufzubauen, welche nicht nur die Informationen abbilden, sondern auch die jeweiligen Verfahrensprozesse.  Das Original findet sich dann in dem gemeinsamen Register und nicht in den dezentralen Anwendungen der Organisationen.

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Vortrag “Communication in Cyberspace” gehalten am 29. Oktober 2010, an der Freien Universität Berlin – Oktobertagung der GPI (Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V.) & GfK (Deutsche Gesellschaft für Kybernetik, Informations- und System theorie e.V.).

Notizen zur Diskussion zum Vortrag:

Kommentar: Beteiligung und Zusammenarbeit in ausreichendem Umfang ist kaum möglich, weil es Mangel an der Ressource  Zeit gibt. Es besteht bereits ein Überfluss an Informationen. Man benötigt hohen  Zeitaufwand, um in der Arbeit den aktuellen Stand der Technik beibehalten zu können.

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Notizen von der Tagung der Verwaltungswissenschaftlichen Gesellschaft am 18. und 19. November 2010, Berlin. Tagungsort: Rathaus Schöneberg, Goldener Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin.

Die Rollen des Staates

Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für die Informationstechnik Cornelia Rogall-Grothe eröffnete die Tagung. Der Staat hat unterschiedliche Rollen und Funktionen und muss als Manager seine Rolle stets neu definieren; bspw. muss er im Bereich des E-Governments seiner kooperierenden Rolle nachkommen, um eine einheitliche Strategie für alle föderalen Ebenen erarbeiten zu können.

Der Staat muss die geschlossenen Systeme in Bund Ländern und Gemeinden öffnen und die Kooperationen zwischen diesen Organisationen fördern. Im Bereich der Informationsgesellschaft muss er ebenso unterschiedliche Rollen einnehmen. In der Netzpolitik, die vom BMI in Form eines Konsultationsprozesses erarbeitet wurde, finden sich 14 Thesen. Bezogen auf die Rolle des Staates lassen sich drei wesentliche (allgemein bezogen auf die Rolle des Staates) Funktionen des Staates definieren:

  1. Freiheits- und Ausgleichsfunktion
  2. Ordnungs- und Gewährleistungsfunktion
  3. Angebots- und Innovationsfunktion

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Neu: Online-Fragebogen

Um die Beteiligungs-Plattform OurSpace zu entwicklen, benötigen wir Feedback von UserInnen, da unsere Plattform den Wünschen junger BürgerInnen entsprechen soll. Die Daten werden anonym ausgewertet, und die Ergebnisse werden in diesem Blog veröffentlicht. Diese Umfrage wird auch in Griechenland, Tschechien und dem Vereinigten Königreich durchgeführt. Bei Fragen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: <michael.sachs{at}donau-uni.ac.at>
Weitere Informationen über das Projekt OurSpace entnehmen Sie bitte diesem Blog-Eintrag.

Über OurSpace

Mehr als zwei Drittel der 18 bis 24 jährigen Wahlberechtigten haben bei der Wahl zum Europaparlament 2009 nicht ihre Stimme abgegeben. Um der Politik- und Parteienverdrossenheit der jungen Generation entgegenzuwirken, hat es sich hat die Europäische Union zum Ziel gesetzt, junge Menschen verstärkt in den politischen Entscheidungsprozess zu integrieren.

OurSpace – The Virtual Youth Space ist ein europäisches Projekt mit dem Ziel, jungen Menschen eine Diskussionsplattform für ihre Anliegen zu geben und sie in Kontakt mit EntscheidungsträgerInnen und öffentlichen RepräsentantInnen zu bringen. Durch die Vernetzung von Jugendlichen aus Österreich, Griechenland, Tschechien und dem Vereinigten Königreich soll die internationale Plattform OurSpace jungen Erwachsenen die Möglichkeit bieten, sich mit Peers aus anderen Ländern zu vernetzen und auszutauschen um europäische Lösungen für europäische und vermeintlich nationale Probleme zu erarbeiten.

Ziel des Projekts ist es, eine Massenbeteiligung von jungen Menschen zu erzielen, da die Anliegen der jungen Generation von PolitikerInnen ernst genommen werden müssen. Jede Unterstützungserklärung, jedes Kommentar und alle erarbeiteten Ideen zur Verbesserung der Lebenswelten von jungen Menschen zählen, wenn es darum geht, sich im politischen Alltag der Europäischen Union eine Stimme zu verschaffen, die nicht ignoriert werden kann und darf.

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Das diskutierten am 24. November 2010 Jugendliche, ExpertInnen und zahlreiche Interessierte im Parlament im Rahmen der gleichnamigen Veranstaltung. Zum 90-jährigen Jubiläum der Österreichischen Bundesverfassung stellten Jugendliche ihre Vorschläge aus Demokratie-Workshops und ihre Anregungen vor. Die Diskussionsergebnisse des Dialogs werden auf der Wiki-Plattform polipedia.at dokumentiert.

Begrüßung

Mag.a Barbara PRAMMER (Präsidentin des Nationalrates); Zum Projekt: Mag.a Gertraud DIENDORFER (Leiterin des Demokratiezentrums Wien) und Ulrike REINDL (Projektgruppe)

Polipedia.at ist ein interaktives Projekt des Demokratiezentrums Wien zur Stärkung der Jugendpartizipation und der Politischen Bildung. Die Inhalte dieser Plattform werden von Jugendlichen selbstständig gestaltet und aktiv genutzt. An einem Online-Schulbuch im Rahmen des Wikis wird gearbeitet. Außerdem wird auch der Arbeitsprozess auf dem Wiki dokumentiert. Der Politologe Welan verwies auf eine Besonderheit des Projekts: Jugendliche konnten in den Workshops den Gesetzestext nicht nur bereden, sondern auch in eine neue Form bringen. Die Vision der Jugendlichen: Eine Verfassung, die jeden Menschen gleich behandelt.

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Im Anschluss an das Gov 2.0 Camp findet am 4.12. ab 11 Uhr der erste internationale Open Data Hackathon statt – auch in Wien! Hacker und Entwickler sind eingeladen, einen Tag an Open Data Projekten zu arbeiten und anschließend ihre Ergebnisse vorzustellen.

Termin: 04. Dezember 2010 / ab 11:00 / Raum D – quartier21

Anmeldung mit der Möglichkeit, seine Umsetzungsidee vorzustellen:

http://gov.opendata.at/site/node/32

Ausgehend von einer Initiative des Kanadischen Open Data – Enthuisiasten David Eaves findet treffen sich am 4. Dezember Hacker, Designer, Statistiker/innen, Programmierer/innen und Bürger/innen zu einem Global Open Data Hackday.

Ziel ist es, in einer konzentrierten und unmittelbaren Anstrengung Applikationen (Apps), Datenbanken und Konzepte zu entwickeln, die Verantwortlichen und Öffentlichkeit zeigen, warum Open Government Data ein seriöse Zukunftstechnologie ist, warum es trotzdem Spaß macht, wie es das Leben erleichtern kann und vor allem warum es wichtig ist. Es beteiligen sich bereits 62 Städte auf 5 Kontinenten an diesem Event und  Wien ist auch dabei.

Und wer sich jetzt die Frage stellt, was einen Hacker auszeichnet, den verweisen wir auf den Artikel von Paul Graham aus 2003: Hackers and Painters [DE: Hacker und Maler]

The Institute for Human Sciences in Vienna organised a remarkable panel discussion at the Burgtheater Vienna to discuss the topic “Democracy and the Media” on 21 of November 2010.

Burgtheater Vienna by City.Map-at, downloaded from Flickr 24/11/2010

Burgtheater Vienna by City.Map-at, downloaded from Flickr 24/11/2010, altered.

Panel

  • Bodo Hombach (CEO of WAZ Media Group, Essen),
  • Bill Keller (executive editor of the New York Times, New York),
  • Ezio Mauro (execeutive editor of La Repubblica, Rome) and
  • Paul Starr (professor for sociology at Princeton University, coeditor of The American Prospect and Pulitzer Prize Winner).
  • Nicholas Lemann (Decan of the Columbia School of Journalism, New York) moderated the discussion.

Discussion

The internet causes innovation in the press, but it weakened the position of the press in its role of being a public voice and opinion maker in democracies. The news media was expected to flourish in the post industrial world. What might be good for news media might not be good for democracy and not even for journalism. The newspaper market had already experienced severe changes before the internet established new information channels. Papers were shut down due to commercial reasons. Nowadays, young people often prefer reading news on a screen, even if they have access to printed newspapers.

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Der folgende Beitrag bezieht sich auf die Konferenz “Die Rolle des Staates in der Informationsgesellschaft” der Verwaltungswissenschaftlichen Gesellschaft am 18. und 19. November 2010 (Berlin) und gibt die dortigen Wortmeldungen und Diskussion in Notizen wieder.

Tagungsort: Rathaus Schöneberg, Goldener Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin.

Novy: Überzogene Erwartungen in Staat-Bürger Beziehung.  Kluft zwischen Repräsentanten und Vertretern. Umfragen zu Politikverdrossenheit  sind mit Vorsicht zu genießen.  Zweifel an den Probelmlösungsfähigkeiten und -willen der Politik und Verwaltung bestehen aber. Dies bestätigt Studie zur Menschenfeindlichkeit; sie hätte keinen Einfluss auf die politischen Entscheidungen. Novy warnt vor einer Überwertung der E-Demokratie-Werkzeuge.

Ansätze decken sich zu großen Teilen mit den aktuellen Diskussionen zu Open Government und Open Data, insbesondere auch ähnliche Positionen zu kritischen Fragen, auch in Österreich sprechen wir nicht von Politikverdrossenheit sondern Parteienverdrossenheit. Novy fordert Versachlichung des Themas ;-) .

Krimmer ergänzt, dass auch die PolitikerInnen in ihrer Rolle sich anpassen müssen und stellt die Ergebnisse des Europarates zu E-Demokratie vor.

Interessant, dass gerade aus der Schweiz starke Kritik kommt – erinnert an Brave New World. Staat informiert, ist transparent und unterhält, solange bis BürgerIn vertraut und unterhalten wird.

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Das Zentrum für E-Government der Donauuniversität Krems ist Partner im Projekt „GEOKOM-PEP. Geovisualisierung und Kommunikation in partizipativen Entscheidungsprozessen“ des Instituts für Geographic Information Science der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; gefördert durch das Forschungsprogramm „Sparkling Science“ des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit SchülerInnen eine freie Online-Plattform für partizipative Raumplanung zu entwickeln, die von Usern erstellte digitale Karten sowohl im Aushandlungs- und Entscheidungsprozess, als auch für die Ergebnispräsentation einbindet. Im Zuge dieser Tool-Entwicklung wird außerdem der  Einfluss subjektiver Geovisualisierungen auf Diskussions- und  Kommunikationsstrukturen in kollaborativen Entscheidungsprozessen sozialwissenschaftlich untersucht.

Nach Fertigstellung des Tools soll es sowohl für reale Visionsentwicklungen im Zuge partizipativer Raumplanung, als auch für konstruktivistische Lernumgebungen innerhalb geographischer und politischer Bildung nutzbar sein.

Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate (01.10.2009 – 30.09.2011).

Links:

Am 3. Dezember 2010 findet in Wien das erste BarCamp zum Thema Government 2.0 (Gov 2.0) in Österreich statt. Sowohl das Thema als auch die Organisation der Veranstaltung beschreiten neue Wege in Österreich. Gov 2.0 steht für einen transparenten Staat mit verbesserter Kommunikation zwischen BürgerInnen und Wirtschaft mit der Verwaltung. Diesem Motto folgend bietet das Gov2.0Camp Vienna, BürgerInnen, Wirtschaft und VerwaltungsmitarbeiterInnen eine Plattform für einen informellen und selbstorganisierten Meinungsaustausch.


Im Bereich des Gov1.0 ist Österreich europaweit führend. Die Informationsseiten und die online Services diverser Verwaltungseinheiten bieten BürgerInnen bereits vereinfachte Amtswege und nützliche Informationen, die orts- und zeitunabhängig genutzt werden können.

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