Du durchsuchst gerade das Tagesarchiv für den April 29, 2010.

Der Staat generiert täglich Daten. Ob diese zugänglich gemacht werden, ist unterschiedlich geregelt. Das ist nicht überall so – in einigen Ländern werden diese Daten bereits veröffentlicht. Michael Fiedler über einen transparenteren Staat und Grenzen der Datenfreiheit.

Roland Ledinger, Leiter des Bereichs Kommunikations- und Informationstechnologie im Bundeskanzleramt übt sich in optimistischer Zurückhaltung: Wir haben keine Strategie in Österreich, die das Thema Open Government wie in Amerika transportiert, da diese Art im Spannungsfeld zwischen noch mehr Transparenz der Verwaltung und wirtschaftlichem Interesse liegt. [..] Wenn man Rohdaten zur Verfügung stellt stellt sich immer die Frage, ob die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden.

Der gesamte Radiobeitrag:


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19. Und 20. April 2010, Hotel Linsberg Asia

http://www.microsoft.com/austria/events/behoerdentagung2010.mspx

Am 28.4.2010 fand die Blue Hour des Alumni-Clubs der Donau-Universität Krems im Leopoldmuseum statt. Der Abend befasste sich mit der Frage der Nutzung, der Reputation im Internet und den Veränderungsprozessen in der Gesellschaft, insbesondere in Berufssparten, die mit Personengruppen und Öffentlichkeit zu tun haben.

Es diskutierten Judith Denkmayr (Geschäftsführerin von Digital Affairs), Peter Parycek (Leiter des Zentrums für E-Government) und Oliver J. Wolff (Massive Art Multimedia & Software GmbH). Durch die Diskussion führte Michael Prüller (Stv. Chefredakteur “Die Presse”).

Persönliche Erfahrungen und Strategien

Nach der Begrüßung durch Judith Bauer berichtete Herr Prüller (Stv. Chefredakteur der Presse) über persönliche Erfahrungen mit Social Media (seine Passwörter vergisst er gerne mal) und Phänomene der Kontaktaufnahme durch unbekannte Leute oder SchulfreundInnen. Beinahe 80 % ÖsterreicherInnen nutzen das Internet und ca. 2 Millionen der ÖsterreicherInnen haben ein Facebook-Profil angelegt. Doch was tut oder lässt man in Netzwerken ganz gezielt und wie gehen die PodiumsteilnehmerInnen damit um?

Denkmayr vermeidet es, zu viele private Fotos hochzuladen, verbreitet aber wichtige oder auch lustige Themen gezielt an ihr Netzwerk. Die Digital Relations-Managerin wendet täglich ca. 1,5 h dafür auf. Das Zurverfügungstellen von Inhalten reicht heute nicht mehr, vielmehr werden Vernetzung und Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger.

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