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Bei einer Podiumsdiskussion der Wirtschaftspolitischen Akademie der WU am 25.3.2010 diskutierten VertreterInnen aus Presse und Gewerkschaft über sich ändernde Paradigmata der Informations- und Leistungsgesellschaft. Unter dem Titel “Wieder was geschafft? Mythos Leistung und Glück” waren insbesondere jene Faktoren von Leistung Thema, die im Zusammenhang mit der Produktivität des Einzelnen gesellschaftlichen Mehrwert generieren.
Es diskutierten Dr. Barbara Kolm-Lamprechter (Generalsekretärin des Hayek-Instituts), Robert Misik (Schriftsteller, Staatspreis für Kulturpublizistik 2008) und Dr. Dwora Stein (Bundesgeschäftsführerin der Gewerkschaft der Privatangestellten Druck-Journalismus-Papier). Durch die Diskussion führte Mag. Karin Bauer (Leiterin des Karriereteils bei DerStandard).
Der gesellschaftliche Beitrag von Arbeit
Kernthema war die Definition und Hinterfragung des Begriffes der Leistung, der in der öffentlichen Diskussion oft selbstverständlich angewandt wird. Gegenwärtig findet ein Paradigmenwechsel statt: Während früher Leistung oft an einseitigen Ergebnissen und der Macht von Einzelnen gemessen wurde, steht heute der Mehrwert von Arbeit für die Gemeinschaft im Mittelpunkt. So misst eine Studie der britischen New Economic Foundation den gesellschaftlichen Beitrag von Berufsgruppen und kalkuliert den realen Wert einer Profession für die Gesellschaft. Der Report verfolgt somit einen anderen Ansatz zur Bewertung von Arbeit, der in Zukunft mehr und mehr Bedeutung erlangen wird.
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Das Zentrum für Praxisorientierte Informatik präsentiert am 25. März eine Studie zum Thema Cyberstalking. Im heutigen Kurier erschienen mehrere Artikel zu diesem Thema, die sich auf diese Studie beziehen.
“Es beginnt als lästige Handy-Nachricht und kann in einem Albtraum enden: Für Stalker sind Handys und das Internet immer beliebtere Mittel, um Menschen zu verfolgen, zu belästigen und anzuschwärzen. Mehr denn je sind Opfer diesem sogenannten Cyberstalking hilflos ausgeliefert – was bis zu Jobverlust und Angstzuständen führen kann, wie eine Betroffene dem KURIER berichtete.
In Österreich ist das Phänomen weiter verbreitet, als viele vermuten würden. …”
Lesen Sie den ganzen Artikel auf Kurier.at
Studienpräsentation:
CYBERSTALKING-VERHALTEN in Österreich
Universität Wien, Elise-Richter-Saal, Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Donnerstag, 25. März 2010
Beginn 19:30 Uhr
Weitere Informationen auf der Website der Donau-Universität
Weitere Artikel
Das Zentrum für E-Government veranstaltet in regelmäßigen Abständen Kamingespräche zu aktuellen Themen aus Politik und Wissenschaft. Freitag den 12. März 2010 war das Thema „Datenschutz – Wie viel soll/darf eine Behörde über ihre BürgerInnen wissen?“ Diesmal zu Gast: Dr. Hans G. Zeger, Mitglied des Datenschutzrates im Bundeskanzleramt, Geschäftsführer der e-commerce monitoring GmbH, Obmann der ARGE DATEN und Buchautor.
Gleich einleitend stellte Hans Zeger klar, dass nicht der Schutz von Daten sondern die persönlichen Rechte und Freiheiten der Menschen im Internet das vorrangige Ziel des Datenschutzes darstellen. Seit ca. 1970 gibt es in Österreich automatisierte Datenverarbeitung. Damit einher gehen Fragen des Datenschutzes. 1978 wurde das erste Datenschutzgesetz entworfen. In der damaligen Erhebung des statistischen Zentralamts wurden ca. 150 Personen identifiziert, die mit elektronischen Daten arbeiten. Bereits damals kam der Begriff des „gläsernen Bürgers“ auf, worauf der Entschluss der damaligen Bundesregierung gefasst wurde, nicht alle elektronischen Daten in einem Amt, in dem die Daten zusammengefasst werden könnten, zu verarbeiten.
Die EU-Datenschutzrichtlinie
1995 wurde nach langjähriger Diskussion von den damals 12 Mitgliedern die EU-Datenschutzrichtlinie beschlossen. Der gemeinsame Konsens muss im Kontext betrachtet werden, dass Griechenland zu dieser Zeit keinerlei Regelung hinsichtlich des Schutzes privater Daten hatte, währenddessen Länder wie Frankreich oder Deutschland ein sehr ausgeprägtes Selbstverständnis von Datenschutz hatten. Die Direktive von 1995 wurde daher so formuliert, dass kein Land, das bereits über Regelungen betreffend des Schutzes privater Daten hatte, schlechter gestellt wurde als zuvor, wodurch das Gesetz durchaus „restriktiv“ ausfiel. 1999 wurde die Umsetzung in Österreichisches Recht beschlossen und das DSG trat 2000 in Kraft, mit 2010 wird das Gesetz novelliert.
Ganz frisch von Dione Hinchcliff’s ausgezeichnetem Blog.
“That the government is joining the Web 2.0 revolution five years after it began is both welcome and needed…”
Can social tools and community-based approaches truly help our government function better and operate more efficiently? Will open access to government data create important new opportunities for citizens and increase transparency?
These two questions are currently top-of-mind in many public sector policy discussions this year. The questions also herald new forces at work in transforming the government landscape in many countries around the world in 2010, particularly as we’ll see, the United states.
Far from being discussions on the fringe of technology, new open government efforts have begun putting social computing and open data in the very forefront of major government initiatives aimed at improving collaboration and participation.
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