Du durchsuchst gerade das Tagesarchiv für den Februar 5, 2010.

Nach der Mittagspause startete die E-Government-Konferenz in die zweite Vortragsrunde. Im ersten Vortragspanel sprachen Dr. Peter Parycek, MSs (BKA), DI Peter Reichstädter (BKA), Mag. (FH) Reinhard Haider (Amtsleiter), Lukas Fetz (IT-Leitung Stadt Bregenz), Univ.-Prof. Dr. Kurt Promberger und Mag. Korndorf (Zentrum für Verwaltungsmanagement).

Vortragsspanel 1

Vortrag Dr. Parycek, MSc (BKA)

Dr. Parycek sprach über rechtliche Aspekte des E-Governments. Die Notwendigkeit von Signaturen im Sinne eines nicht mehr veränderbaren Dokumentes gewinnt in den nächsten Jahren an Bedeutung. Es gibt drei Arten von elektronischen Signaturen, wobei die qualifizierte elektronische Signatur nach dem Signaturgesetz der handschriftlichen Signatur gleichgesetzt ist. Für den Nachweis der elektronischen Identität werden in Österreich zwei Elemente kombiniert: Signaturgesetz und E-Governmentgesetz. Bei der Verwendung der Bürgerkarte wird im nächsten Jahr das Kartenlesegerät wegfallen, d.h. dass diese dann auch über das Mobiltelefon verwendet werden kann. Sie kann online (RSa-Brief oder über FinanzOnline) oder bei Registrierungsstellen aktiviert werden.

Vortrag DI Peter Reichstädter (BKA) und Mag. (FH) Rainhard Haider (Amtsleiter Stadt Kremsmünster)

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Die E-Government-Konferenz des Zentrums für E-Government – heuer mit dem Gemeindeschwerpunkt – wurde heute nach einem ersten Willkommenskaffe in der Veranstaltungshalle KOMMA in Wörgl eröffnet. Wir berichten live von den Vorträgen und der Diskussion.

Eröffnung und Begrüßung

Christian Rupp (Sprecher der Plattform Digitales Österreich) begrüßte die TeilnehmerInnen und berichtete von einer neuen Studie, die nur mehr 10 % aller Jobs ohne IKT-Schwerpunkt ausweist. Auch die Rolle von E-Government wird damit wichtiger, v. a. da Österreich in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnimmt und z. B. auf Nachbarstaaten eine vorbildhafte Wirkung haben kann.

Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg eröffnete die Veranstaltung und betonte, dass moderne elektronische Anwendungen im Verwaltungsbereich sich in Österreich inzwischen etabliert haben. Am bekanntesten sind Dienste des Finanzamts wie FinanzOnline, die von den meisten BürgerInnen bereits genutzt werden. Auch der digitale Amtshelfer Help.gv.at hat mittlerweile eine große Akzeptanz erreicht und die Nutzung dieser Dienste in der Bevölkerung ist generell bereits sehr hoch. Herr Tilg verwies auf die Rolle von Österreich als Vorzeigeland im Bereich E-Government. Er appellierte an die Politik, die wichtige Services für BürgerInnen (beispielsweise im Bereich E-Medikation) voranbringen müsse.

Podiumsdiskussion

Im Rahmen der Podisumsdisskussion diskutierten Mag. Karin Hakl (Abgeordnete zum Nationalrat), Harry Gatterer (Geschäftsführer Zukunftsinstitut Österreich), Arno Abler (Bürgermeister der Stattgemeinde Wörgl), Mag. Ernst Schöpf (Präsident Tiroler Gemeindeverband), Dr. Peter Parycek, MSc (Leiter Zentrum für E-Government, Donau-Universität Krems) und Christian Rupp (Sprecher der Plattform Digitales Österreich) über Aspekte des E-Governments in Österreich.

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