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Digital Government im Spannungsfeld zwischen Bürger und Verwaltung

Referenten: Johannes Hahn, Horst Westerfeld, Manfred Matzka, Arthur Winter, Roland Jabkowski, Helmut Leopold, Andrea Di Maio, Peter Parycek, Achim Kaspar

Im Rahmen der vom Austrian Institute of Technology (AIT) und der Ö1 Wissenschaftsredaktion organisierten Alpbacher Technologiegespräche vereinte der vom Bundesrechenzentrum (BRZ) initiierte 10. Arbeitskreis namhafte Referenten aus öffentlicher Verwaltung, Forschung und Wirtschaft, um das interdisziplinäre Thema E-Government zu diskutieren und gemeinsam wegweisende Schritte für die Zukunft zu setzen.

Die Republik Österreich ist im Bereich E-Government in vielerlei Hinsicht europaweit führend. Das bestätigen EU-weite Rankings seit Jahren. Zunehmend zeigt sich, dass Vieles uneinheitlich angeboten wird. Daher plädieren alle Referenten, dass im Interesse der leichteren Nutzbarkeit für Menschen und Unternehmen einheitliche, standardisierte, kompetenzübergreifende One-Stop-Lösungen angeboten, sowie Prozesse neu designed werden müssen.

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Live-Berichte vom Forum Alpbach – Technologiegespräche, Arbeitskreis 10. Bilder von diesem Event sehen Sie in unserem Flickr-Stream. Zusätzliche Infos auch auf Twitter.

Vortrag von Horst WESTERFELD

Der Vortrag konzentriert sich auf E-Government aus der Sicht der Verwaltung. Der E-Government-Plan des Landes Hessen im Detail:
Zusätzliche Investitionen in die IT, um Standardisierungen zu implementieren. Die VerwaltungsmitarbeiterInnen müssen besser an die neuen Bedingungen herangeführt werden. Derzeit gibt es noch parallele Prozesse, die die Effizienz hindern. Es gibt noch viel Verschlankungspotenzial. IT ist ein großer Kostenfaktor, wenn die Möglichkeiten nicht gebündelt werden. Die Folge sind künftige Budget-Kürzungen im IT-Bereich, bei gleichzeitiger Produktionssteigerung.

Vortrag von Manfred MATZKA

Österreich ist das Hochtechnologielaboratorium in der EU im Bereich Verwaltung. National übergreifende Services haben sich etabliert, müssen aber noch verbessert werden.

Wichtig ist das Überwinden von Barrieren – den Zugang zur Verwaltung erleichtern. Die österreichische Bundesverwaltung hat bereits bessere E-Services als Banken. Somit gilt die These, dass Privatwirtschaft prinzipiell bessere Kundenorientierung hat als öffentliche Verwaltung, nicht. Dennoch, die Materie, welche von der Verwaltung abgedeckt wird, ist vielschichtig und komplex. Seit Kaiserin Maria Theresia haben sich die Verwaltungsprozesse stetig ausgeweitet, aber nie vermindert. Einsparungspotenziale liegen in der gesamten Verwaltung. Damit alle Potenziale in allen Bereichen genützt werden, ist noch einiges zu erledigen.

One-Stop-Zugänge sind in Zukunft essentiell. Wenn man als Kunde mit mehreren Behörden in einem Verfahren zusammenarbeiten muss, darf dies der Kunde nicht merken. Die Behörden müssen intern kommunizieren und einen einzigen Ansprechpartner für Kunden bieten. Man soll z.B. von zuhause aus ein Unternehmen über das Internet gründen können, oder im Falle einer Geburt alles an einer Anlaufstelle erledigen können.

Die Staaten der hochentwickelten Welt verlieren die jungen Menschen. Junge Menschen benötigen keine Rituale (z.B. Staatsfeiertag), sondern direkteren Kontakt zur Service des Staates.


Vortrag von Johannes HAHN

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Morgen trifft sich der Arbeitskreis 10 in Alpbach um über die Gegenwart und Zukunft von E-Government zu diskutieren.

Nehmen Sie an der Diskussion teil

Einerseits berichten wir live über die sozialen Medien, Twitter, FriendFeed und WordPress. Andererseits können Sie über diese Medien mit uns kommunizieren und an der Diskussion teilnehmen. Wir werden versuchen, Ihre Anregungen in den Arbeitskreis einfließen zu lassen und werden Ihnen Feedback geben.

Twitter
Um Fragen über Twitter zu stellen, verwenden Sie das Hashtag #QAlpbach und wir werden Ihre Frage finden.

FriendFeed
Die Plattform FriendFeed hat bereits Diskussionsmöglichkeiten integriert, die Sie nutzen können.

Blog
Benützen Sie bitte den Kommentarbereich unter den aktuellen Artikeln bzgl. Alpbach um Ihre Fragen zu stellen.

Programm, Arbeitskreis 10

09.00 – 09.10 Begrüßung und Eröffnung durch die Arbeitskreisleiter

  • Roland JABKOWSKI CEO, Bundesrechenzentrum GmbH, Wien
  • Helmut LEOPOLD Head, Department Safety & Security, AIT GmbH, Wien

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“Wie verändert das Internet die Demokratie? Worauf muss sich die Politik einstellen? Ein paar Antworten gibt Experte Peter Parycek im SN-Exklusivinterview von Maria Zimmermann.”

Machtbewahrer vs. Mitmach-Generation

“Die vorhandenen Institutionen haben natürlich kein Interesse, Macht und Kontrolle abzugeben – wer will das schon? Aber genau das passiert – nicht nur in der Politik. … Eine Partei wird [in Zukunft] immer noch eine zentrale Organisation haben, wahrscheinlich auch Parteimitglieder, aber sie wird parallel dazu Communities im Web haben müssen, um mit den Leuten basisdemokratischer über die Dinge zu diskutieren. Dadurch verändert sich Politik.”

Social media tools offer a new test for leaders when it comes to dealing candidly with employees, especially amid economic insecurity
- by Barry Salzberg

“The days are long gone when organizations could control the message internally or build a wall between themselves and the outside world. Today what’s inside is soon outside, posted on blogs and message boards—or simply Twittered during meetings. Messages get distorted: Rumors take on the status of truth and digital hearsay is quickly seen as fact. Never is the truth more at risk than during tough times, with layoffs in the headlines and uppermost on employees’ minds. At such times leaders need to redouble their efforts to tell employees the truth, balancing candor with compassion and hope with honesty.

It’s an old lesson, but never has it been more urgent than during this historic downturn, which has brought public trust in business and business leaders to near-record lows. In a recent Edelman survey, two-thirds of respondents say they trust business less than they did a year ago. Even more troubling, a mere 17%—less than one in five—trust what they hear from a company’s chief executive. [...]“

Town Hall Meetings for Businesses

Read more about the benefits of the new  Straight Talk program that gives employees the opportunity to discuss the future of their business with their CEO – click here.

Sources:

Die Technologiegespräche sind seit 26 Jahren ein eigenständiger Bestandteil des Europäischen Forums Alpbach, und sind zu einem Markenzeichen der österreichischen Technologiepolitik geworden. Für alle, die Interesse an den Technologiegesprächen haben, aber leider nicht selbst in Alpbach sein können, bieten wir Live-Berichte auf verschiedenen Internetplattformen.

InfoChannelsEgov

— Friendfeed — Twitter — Blog

  • Kurze und prägnante Informationen finden Sie auf unserem Twitter-Blog .
  • Inhaltlich auf unserem Micro-Blog aufbauend, lädt die Plattform FriendFeed zu Diskussionen ein und bietet auch bildliche Eindrücke aus Alpbach.
  • Detaillierte Berichte werden in diesem Blog veröffentlicht.

Besonderes Augenmerk unserer Berichterstattung gilt selbstverständlich der österreichischen und europäischen E-Government Perspektive. Am Freitag den 28. August beschäftigt sich der Arbeitskreis 10 der Technologiegespräche mit Digital Government im Spannungsfeld zwischen Bürger und Verwaltung.

Folgende Themenbereiche werden diskutiert:

  • Wie wird sich die Rolle der modernen Verwaltung im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und dem Interesse der BürgerInnen verändern?
  • Wie ist das Spannungsfeld zwischen Nutzen und Komfort für den einzelnen Bürger und dem Anspruch an Sicherheit und Datenschutz aufzulösen?
  • Was werden bei diesem hohen Tempo des Umbruchs die nächsten Jahre bringen?

Teilnehmer dieses Arbeitskreises sind:

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Clay Shirky beschreibt in einem faszinierenden Vortrag den derzeit stattfindenden Umbruch in der Medienlandschaft, basierend auf den technologischen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Technische Tools werden erst dann gesellschaftlich relevant, wenn sie für TechnikerInnen langweilig geworden sind. Damit meint Shirky, dass der einfache und zur Normalität gewordene Gebrauch solcher Tools deren gesellschaftlichen Durchbruch bedeuten.

Die auf Basis des Internets entwickelten sozialen Medien, stehen für eine Medienrevolution, die der Erfindung der Druckerpresse oder der Telekommunikation gleichgesetzt werden kann. Während bisherige mediale Kommunikationswege immer von einer einzelnen Person oder Institution aus gingen, ermöglicht das Internet die Einbeziehung mehrerer TeilnehmerInnen in den selben Kommunikationsprozess; anstatt one-to-many oder one-to-one sind nun auch many-to-many Prozesse möglich.

Gesellschaftliche Relevanz neuer Kommunikationsprozesse

Diese neuen Kommunikationsprozesse ermöglichen nicht nur rasante Verbreitung von Neuigkeiten weltweit, sie stellen auch Probleme für Institutionen dar, die versuchen Informationsflüsse zu kontrollieren. …

Report from the Open Government and Innovation Conference
last week in Washingron DC.

Three focal points for moving forward with open government initiatives

  1. Despite the hurdles, collaboration is possible
  2. Open innovation on a continual basis
  3. The need to provide compelling experiences

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