Die Frist zur Anmeldung zum Mittun (Einreichen von Projekten) endet am 18. November!

Bisher gibt es 684 Anmeldungen aus 60 Ländern. Das Projekt hat im Advisory Board Persönlichkeiten wie Don Tapscott, Joel Gardner (und meine Wenigkeit).

Challenge:Future

The mission of Challenge:

Future, not-for-profit consortium, is to develop, organize and manage incentivized competitions »Challenge: Future« with the aim to connect creative young students, schools, innovative companies and ideas from around the globe.

The initiative’s vision is to foster the ideas and innovative solutions for world’s sustainable future, to attract and incentive talented youth and to disseminate knowledge. Challenge: Future is envisioned as the world’s largest youth collaborative contest that creates a virtual forum that connects corporate and global challenges with the power of student-driven innovation based on sustainability principles. Using the power of Web 2.0 technologies, Challenge: Future invites groups of students from universities and schools throughout the globe to develop solutions to specific sustainability challenges.

Further Inforamtion

Die Geschichte des Internets beginnt am 29.10.1969 mit der Fehlübertragung „LO“ über die Distanz von 400 Meilen. Eigentlich wollten sich die amerikanischen Wissenschafter mit einem „LOGIN“ auf einem anderen Rechner anmelden, doch das System brach nach dem zweiten Zeichen zusammen.

Wenig später funktionierte die erste erfolgreiche Übertragung von “LOGIN“. Heute ist das Internet nicht mir aus unseren Gesellschaften wegzudenken. Wie sich das Internet auf technischer Ebene entwickelt hat, zeigt das folgende.

Weitere Informationen

Wir wünschen dem Internet alles Gute zum 40sten Geburtstag.
Glückwünsche im Kommentarbereich leiten wir gerne weiter!

langenachtderforschungAm Samstag, dem 7. November 2009, findet die „Lange Nacht der Forschung“ erstmals in Krems statt. Mit zahlreichen Projekten für jede Altersgruppe präsentieren die MitarbeiterInnen der Donau-Universität Krems, wo sie in Sachen Forschung und Entwicklung vorne mit dabei sind.

Punkt 16.29 Uhr, bei Sonnenuntergang, wird die Lange Nacht der Forschung im Audimax der Donau-Universität Krems eröffnet. Bis 24 Uhr halten die Donau-Universität Krems, die IMC Fachhochschule und das Kino im Kesselhaus ihre Tore am Campus offen.

Beiträge des Zentrums für E-Government

Das Zentrum für E-Government bietet für  Interessierte folgende Angebote an. Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen.

  • Vortrag von Johann Höchtl (Audimax, 18:30-19:00)
    Semantische Herausforderungen bei automatischem elektronischen Datenaustausch: Innerhalb von Abteilungen oder homogenen Konzernen ist die Komplexität des Informationsflusses überschaubar. Globalisierte Märkte auf denen sich Angebot und Nachfrage häufig über Kontinente hinweg treffen, erfordern ein hohes Maß an Integration der beteiligten IT-Systeme. Die Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten mit computerbasierten semantischen Technologien sind Gegenstand des Vortrags.
  • Vortrag von Peter Parycek (Audimax, 19:30-20:00)
    E-Democracy und E-Government: Internetkommunikation beeinflusst zunehmend politische Prozesse. Der direkte Zugang zu Information und der Austausch und Diskussionsprozess unter BürgerInnen in Blogs, Wikis und Foren, ermöglichen neue Wege der Beteiligung.
  • Info-Stand – Bürgerkarte
    Bei unserem Info-Stand können Sie sich über die Funktionen der Bürgerkarte informieren und selbige auch freischalten (aktivieren). Bitte für die Freischaltung Ihre e-card und einen amtlichen Lichtbildausweis mitnehmen.

Weitere Informationen

The Media Convergence Forum searched for answers to the following questions:

  • How is the changing media landscape affecting the way people behave?
  • How should marketers react?

The video provides figures of the changes taking place in the world.

Media Convergence Forum

Am 21. Oktober referierte Dr. Walter Seböck im Rahmen der Österreichischen Sicherheitstage 2009 in Saalfelden über die Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Praxisorientierte Informatik (Auftraggeber: Kuratorium Sicheres Österreich). Gemeinsam mit namhaften Sicherheitsexperten wurden Szenarien für die Zukunft entworfen.

Die Studienautoren (Mag. Edith Huber / Dr. Walter Seböck) analysierten die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Sicherheitslage; 12 namhafte Experten aus dem Sicherheitsbereich wurden befragt und die Ergebnisse mit vorhandenen Studien abgeglichen. Das Ziel war es, ein Zukunftsszenario zu entwerfen. Die Ergebnisse sind teilweise alarmierend. So wird die Massenkriminalität zunehmen, neue Deliktsformen, wie zB. Online-Betrügereien werden ansteigen. Die wirtschaftliche Situation in den Nachbarländern wird den Kriminaltourismus verstärken. Einen starken Einfluss auf die Kriminalität wird die illegale Migration haben, damit verbunden sind profitable Märkte wie Schlepperei.

Wirtschaftskrise fördert Aggression und Kriminalität

Ausgelöst durch die Wirtschaftskrise wird das Aggressionspotential steigen; die Experten erwarten hier einen Anstieg an innerfamiliären Gewaltdelikten. Die wirtschaftliche Situation ist nach Meinung der Experten auch Auslöser für eine stark steigende Wirtschaftskriminalität.

Die organisierte Kriminalität wird dort neue „Branchen“ finden, wo es gesellschaftliche Mängel gibt: hier sehen die Experten den Organhandel. In Bezug auf den Terrorismus sehen die Experten neben professionell  organisierten und finanziell gut ausgestatteten Terrornetzwerken die zunehmende Bedrohung durch Einzelpersonen und Kleingruppen, die sich Aufmerksamkeit verschaffen wollen, da sie politisch und gesellschaftlich nicht eingebunden sind. Hier wird es in Zukunft weniger um Brand- oder Bombenanschläge gehen sondern mehr um die Destabilisierung von (logistischen, elektronischen) Infrastrukturen.

Die Präsentation der Studienergebnisse stieß auf großes öffentliches Interesse und vor Ort konnten bereits fortführende Arbeiten besprochen werden.

Zusammenfassung der Studie

Die ICEG wurde heuer von der Suffolk University, Boston,  USA von 19. bis 20. Oktober veranstaltet. Die Donau-Universität Krems war mit dem Thema „An eGovernment Survey Among Austrian Municipalities“, ein Artikel von Johann Höchtl, Peter Parycek und Walter Seböck, vertreten.

Boston Skyline by brentdanley

Johann Höchtl nahm an der Konferenz in Boston teil und präsentierte die Gemeindeumfrage 2008. Einen Überblick über die Inhalte der Konferenz erhalten sie in diesem PDF-Dokument. Seine  Zusammenfassung der wesentlichsten Beiträge:

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LogoEDem10klein“A revolution doesn’t happen when a society adopts new tools. It happens when society adopts new behaviours.“ (Clay Shirky)

EDem10
4th International Conference on eDemocracy
6. and 7. May 2010
Danube-University Krems

Call for Papers

Scientific eDemocracy visions and models have been developed since the 1960s, but it is now, during the first decade of the 21st Century, that they are becoming reality, being tested and implemented. Extensive IT provides the necessary basis, but it is not the developments in IT alone that are responsible for successful eDemocracy projects – it is due all those who use and apply them, as they adopt new behaviours and change old ones. The new, digital generation lives and breathes new values: they collaborate, compile content together, share their ideas, create networks on social platforms and organise themselves quickly and simply. The new values held, the new behaviours adopted, the changed mindset, along with improved usability and a still-increasing use of the internet, has led to a rapid and radical change in our society.

The EDem10 focuses on these changes which can be seen occurring in different areas and which are manifest in different way:

  • Transparency & Communication (freedom of information, free information access, openness, information sharing, blogging, micro-blogging, social networks, data visualization, eLearning, empowering, …);
  • Participation & Collaboration (innovation malls, innovation communities, bottom up, top down, social networks, engagement and accountability, collaborative culture, collaboration between C2C, G2C, …);
  • Architecture, Concepts & Effects (access and openness, user generated content, peer production, network effects, power laws, long tail, harnessing the power of the crowd, crowd sourcing, social web, semantic web, …);
  • Different Fields: open government initiatives, eDemocracy, eParticipation, eVoting, eDeliberation;
  • Approaches and Disciplines: law & legal studies, social sciences, computer sciences, political sciences, psychology, sociology, applied computer gaming and simulation, democratic theory, media and communication sciences;
  • Multidisciplinary and Interdisciplinary Approaches;
  • Research Methods.

On primary aim is to bring together researchers and practitioners. We would like to invite individuals from academic, applied and practitioner backgrounds as well as public administration offices, public bodies, NGO/NPOs, education institutions and independent organisations to submit their research and project papers.

The main conference language is English; submissions in German (with an abstract in English) are also acceptable.

Further Information:

Am 29. Oktober 2009 veranstaltet das Zentrum für Praxisorientierte Informatik der Donau-Universität Krems die 7. Information Security Conference.

ISLogo

Informationstechnologien steuern heute Finanztransaktionen, kontrollieren die Energieversorgung und organisieren Produktionsanlagen. Gleichzeitig kann kein System hundertprozentige Sicherheit gewährleisten. Die Vorfälle 2007 in Estland, 2008 in Georgien und Anfang 2009 in Kirgisistan haben gezeigt, dass gezielte Angriffe einen Staat lähmen können. Das Stichwort „Informationssicherheit“ kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nachrichten über neue Viren und Würmer sind an der Tagesordnung.

Das Internet ist kein sicheres Medium.

Überall lauern Gefahren: Kontoräuber, Botnetze, Vireninfektionen. Das liegt zunächst weniger daran, dass das System Internet fehlerhaft ist, sondern viel mehr daran, dass es so gut funktioniert. Mit viel kreativer Kraft zeigen Kriminelle, welches Potential das Netz hat. Gleichzeitig ist das Bedrohungspotenzial durch Terroranschläge und Wirtschaftskrise größer geworden. Entspringt das gestiegene Sicherheitsbedürfnis eher einer persönlichen Wahrnehmung oder sind die Gefahren heute tatsächlich größer? Weil letztere Frage zu bejahen ist, hat Sicherheit bereits eine strategische Bedeutung erlangt. Die jährlich stattfindende “Information Security Konferenz” richtet sich an ForscherInnen, an Personen, die im Bereich der Informationssicherheit tätig sind, sowie an Behörden, Industrie und Wirtschaft. Internationale Experten tragen ihre neuesten Erkenntnisse vor.

Weitere Informationen und Registrierung:

Slamming viral video for the book:

  • Erik Qualman. Socialnomics: How social media transforms the way we live and do business. Wiley, 2009.
  • cf. Amazon.com

Robert Murdoch hat derzeit Problem mit sich ändernden Rahmenbedingungen. Der zeitweilig reichste Mann der Welt sieht sein Imperium in Bedrängnis, besonders wenn es um das traditionelle Zeitungsgeschäft geht.

Auf dem in China stattfindenden World Media Summit bezeichnete Murdoch die Blog- und Wikipedia-Szene als „Aggregatoren und Plagiatoren,“ die das traditionelle News-Geschäft kaputt machen. In seinen Tiraden wird er dabei von AP-Chef  Tom Curley unterstützt:

„Crowdsourcing-Dienste im Web wie Wikipedia, YouTube und Facebook sind bevorzugte Ziele der Kunden geworden, um sich Nachrichten anzusehen. Diese Dienste verdrängen die Websites traditioneller Nachrichtenverlage. [...] Wir, die die Inhalte herstellen, müssen schnell und entschieden handeln, um die Kontrolle über diese Inhalte zurückzuholen.“

Nachrichtenargenturen benötigen neue Strategien im Web 2.0

So ganz verstanden hat es die Medienbranche noch nicht, wie sich das News-Geschäft durch das Web 2.0 ändern wird. Das beibehalten des Status quo wird nicht funktionieren, wie bereits in anderen Branchen festgestellt wurde. Wie es richtig gehen kann, zeigt die allmählich aus der Agonie erwachende Musikindustrie, die nach Jahren des Jammerns den Kunden entgegenkommt – besser gesagt, zu ihnen aufschließt. Dort wurden die bewegungslosen Wächter ihres Territoriums schon ziemlich dezimiert. Die Masse hat durch die Entwicklung und Akzeptanz neuer  Nischenprodukte und Musikkulturen eine Vielfalt geschaffen, die auf ebenso vielen Wegen von UserInnen erreicht werden kann. Wie diese Strategien aussehen könnten und welche Elemente berücksichtigt werden müssen findet sich in einer aktuellen Präsentation von Tara Hunt:

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